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Jon

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Singapur [Nov. 12th, 2018|06:36 pm]
Jon
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Was für ein Tag. Eigentlich kaum zu glauben, dass wir erst einen Tag hier verbracht haben.

Wir sind pünktlich 4:30 Uhr morgens in Singapur gelandet. Der Flug mit Scoot war schon irgendwie speziell, auf die Scoot-eigene Art, aber nichts was wir nicht wieder tun würden. Ich habe lange keinen Langstreckenflieger ohne Bildschirme in den Sitzen gesehen – ja eigentlich noch nie einen ohne Bildschirme im Passagierraum überhaupt. Dafür kann man per WLAN+App auf das Onboard-Entertainment zugreifen. Kostet dann natürlich ein paar Euro extra. Strom für's Smartphone? Kostet auch. Zwischendurch ne Cola? Kostet ebenfalls... aber die Preise sind schon in Ordnung und man muss die Dienste ja auch nicht in Anspruch nehmen, wenn man sich entsprechend vorbereitet. Oder, wenn man keine Stullen geschmiert hat und sparsam sein will, bestellt man an Board für 5 Singapur-Dollar (ca 4 Euro) eine Nudelsuppe, die einem frisch im Plastebecher mit heiß Wasser aufgegossen wird. Nach etwas über 12 Stunden war der Spuk dann jedenfalls vorbei und wir gelandet. Apropos: Bei der Landung überflogen wir recht tief den Hafen und konnten im Dunkeln die vielen beleuchteten Frachtschiffe ausmachen, die vor der Stadt ankerten. Beeindruckend. Singapur zählt angeblich als der größte Hafen der Welt bzgl. Tonnage, Güterumschlag und was weiß ich noch.

Ca. 6 Uhr erlebten wir dann der nächsten Spuk. Nachdem wir 70 Dollar Aufpreis im Hotel für Early-Checkin zugestimmt hatten, freuten wir uns auf eine warme Dusche im Zimmer, das unser Kita-Mitpapa und Reisebürobetreiber Patrick uns in den letzten Tagen noch kostenlos auf Premium Executive upgraden konnte. Die beste Kategorie des Hauses "Clover 5". Ergebnis der Vorfreude ist: wir wollen echt nicht wissen, wie sich die schlechteren Kategorien behausen lassen. Logistisch war unser Zimmer 508 gleich mal eine Herausforderung. Neben Bett und Badezimmer blieben noch ca 2-3 m² für uns und unser Gepäck im Eingangsbereich. Wie in einem Schiebepuzzle bewegten wir uns gegenseitig, um das jeweilige Ziel zu erreichen. Das konnte doch unmöglich unser gebuchtes Zimmer sein?! Nachfrage am Empfang ergab: doch, das ist das größte Zimmer des Hauses. Und wenn da 19 m² in im Internet steht, dann sind das auch 19 m². Naja... erstmal duschen.

Nach der Dusche nochmal grob nachgemessen und erneut beim Empfang beschwert. Das Zimmer hat inkl. Bad höchstens 12 m². Das kann doch nicht ihr ernst sein. Die Empfangsdame bot mir als Alternative das gleiche Zimmer auf einer anderen Etage an: vielleicht würde uns das vom Schnitt besser gefallen. Und tatsächlich: In Zimmer 213 standen die Möbel ein wenig anders und so wirkte es gleich etwas luftiger. Wenn das mal nicht 4 m² Bewegungsraum waren. Und Toilette und Dusche waren sogar durch eine Glaswand getrennt. Also alles wieder zusammengepackt und umgezogen.

Inzwischen war halb Neun und wir wollten echt mal was frühstücken. Jelli hing ein wenig durch (verständlich; halb Zwei nach deutscher Zeit), also rein mit ihm in den Buggy, den wir zum Glück mit haben. Und los nach Chinatown, was ein paar Querstraßen weiter lag und viele Restaurants bieten sollte. Viele geschlossene Restaurants, wie wir feststellen durften. Von wegen die öffnen alle schon ganz früh. Das Clover-Personal schien nicht nur sein Haus nicht zu kennen. Am Ende fanden wir doch ein sogenanntes Hawker Center – eine Art Sammelsurium an Imbissen unter einem gemeinsamen Dach mit Tischen und Stühlen davor. Neudeutsches Wort dafür wäre vermutlich "Food Court".

Nach dem durchaus genießbaren Imbiss (die Abbildungen an der Wand ließen es kaum vermuten) und einem Kaffee verließen wir das noch mehr oder weniger schlafende Chinatown mit seinen Bruchbuden und alten Kolonialbauten in Richtung Marina, wo sich das Singapur vor uns auftat, wie wir es als asiatische Metropole erwartet hätten. Riesige Wolkenkratzer, Protz und bling bling – aber auch sehr ausgefallene, extravagante Architektur, viel Grün in und um die mächtigen Bauten und besonders beeindruckend: zwischendrin auch immer wieder alte Gebäude aus der Kolonialzeit, die offensichtlich einen besonderen Schutz genießen; anders ließe sich deren fortwährende Existenz in Zeiten explodierender Immobilienpreise und boomender Wirtschaft in Singapur kaum erklären.

So spazierten wir letztlich zur Marina und drumrum, bestaunten den Marina Bay Sands Komplex mit den drei riesigen Hotel-Türmen (über 2500 Hotelzimmer) und dem sie verbindenden Dachgarten "Skypark". Wir verzichteten aber zunächst auf den Besuch des Skyparks, weil man als Besucher (also Nicht-Hotel-Gast) dort nur sehr eingeschränkten Bewegungsraum hat. Man darf nur eine Ecke des Areals betreten und ohne Reservierung kann man weder Restaurant oder Bar besuchen. Nicht einmal die Sicht auf den berühmten Pool wollte man uns garantieren, geschweige denn die Nutzung erlauben. Für diese eindrucksvolle Demonstration der eigenen Minderwertigkeit sollte man dann noch 23 Dollar pro Person Eintritt bezahlen – hmm.. aber is schon echt ein besonderes Haus. Vielleicht später, falls wir wenigstens noch einen Platz in der Skybar reserviert bekommen. :-D

Also liefen wir erstmal nur ein wenig rum und guckten, ließen auch den Singapore Flyer – das weltzweitgrößte Riesenrad – vorerst rechts liegen und kehrten gegen 14 Uhr ins Hotel zurück. Erstmal Mittagsschlaf.

Chinatown


Marina Bay Sands Hotel – der Skypark ist übrigens das da ganz oben auf dem Dach; nicht die Fußgängerbrücke unten im Bild.

Marina Bay Sands Lobby




Nach dem Mittagsschlaf dann nochmal los und alles im Dunkeln anschauen. Pünktlich zum abendlichen Regenguss sicherten wir uns einen Platz direkt an der Marina in einem kleinen Chinarestaurant. War.. nicht so super lecker. Aber guter Ausblick. Den hatten wir dann auch von der anschließenden Bootsfahrt. Zum Schluss noch kurz in ner Whiskybar im Clarke Quay abgestiegen... hatte ich schon erwähnt, dass Singapur arschteuer ist? Drei einfache Drinks und zwei Säfte in der Bar: 72 Dollar. Happy Hour? Ja.. aber doch nicht für eure Drinks. Wenn ihr Jim Beam genommen hättet... grr.

Die Stimmung im Clarke Quay war aber fantastisch. Dieses von der Überdachung ein wenig ans Sony Center in Berlin erinnernde Areal war gepackt mit Bars, Restaurants und kleinen Shops. Aus jedem Fenster schien eine andere Live Band zu spielen .. ein Mix aus der Moderne des Potsdamer Platz und der Gemütlichkeit der Simon Dach Straße.

Ist schon wirklich schön hier. Und nach diesem ersten Tag sind wir ganz schön geplättet wieder im Hotel aufgeschlagen. Mal schauen, was uns morgen erwartet.






Nochmal Marina Bay Sands – diesmal mit musikuntermaltem Wasser- und Lichtspektakel; vom Boot aus gesehen.




Gute Nacht.
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Los geht's [Nov. 11th, 2018|09:06 am]
Jon
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wir sitzen jetzt am Flughafen Tegel. In einer Stunde startet unser Flieger nach Singapur. Wir sind schon ganz aufgeregt, was uns so erwartet. Die Reise ist ja noch weitestgehend ungeplant. Zwei Tage Singapur und drei Tage Bali sind gebucht... Dann schauen wir mal. Unser Ziel sind ja eigentlich Flores und Komodo.

Auf dem Weg zum Flughafen verabschiedete uns Berlin mit leichtem Nieselregen und einem fantastischen Himmelsschauspiel: Im Osten glühte der Himmel rot-orange vom Sonnenaufgang und im Westen zog sich ein perfekter Zwillingsregenbogen einmal über den Horizont. Man wusste gar nicht, wo man hinschauen sollte.

Im Flughafen gab es dann das übliche Trara aus Gepäck- und Passkontrolle garniert mit einer Extrarunde zum Check-in, weil man uns beim ersten mal dreimal den gleichen Boarding Pass gedruckt hatte.

So. Gleich wird geboarded.
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Getting to work... and back. [Nov. 10th, 2018|11:30 pm]
Jon
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I am often asked how I manage to cycle 23 km to work every day – and back.

People tend to believe it must be exhausting and stressful having to cross a city like Berlin by bike.

Au contraire, ... It's wonderful.























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Limp Bizkit @ Halle [Aug. 19th, 2018|01:24 pm]
Jon
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Arnd and I went to see Limp Bizkit at Halle which was a 2,5 hr drive from Berlin. We went all the way up in front of the stage and .. we were blown away. Literally.

I found us on a video on youtube. :-)

And here we are in motion:

I was amazed how many cover songs they were playing. For example "Killing in the name of" – one of my favorite songs, ever. And did you know, Dog Eat Dog still existed?

And Behind Blue Eyes is a cover, too, after all..


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Feuerquallen in der Ostsee [Jul. 29th, 2018|10:00 am]
Jon
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Mondfinsternis [Jul. 28th, 2018|11:30 pm]
Jon
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Auch verfügbar mit Mars..
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Müll der Welt [Dec. 10th, 2017|02:51 pm]
Jon
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Wir sind zurück aus dem Urlaub, der mal wieder traumhaft war.

Der Trip nach Bali hat uns aber auch mal einige Probleme der Welt vor Augen geführt. Neben der Armut, die selbst auf Touristeninseln wie Bali immer noch präsent ist, sobald man die ausgetretenen Pfade mal um ein/zwei Kilometer verlässt, ist es das Müllproblem, das uns Jahr um Jahr zunehmend schockiert.

Erstmals bewusst erlebte ich den Müll bei unserer Kambodscha-Tour 2010. Auf der damals noch recht einsamen Insel Koh Rong staunten wir, wie ein eigentlich traumhaft schöner und unbevölkerter Sandstrand von Müll gesäumt war, den das Meer herangetragen hatte.

Über die Jahre haben wir uns schon fast dran gewöhnt, dass einsame Strandparadiese in Südostasien kaum noch ohne Plastikmüll auskommen, wie z.B. hier auf Lombok:


Resort-Urlaubern bleibt diese Konfrontation derzeit oft noch erspart, weil die Resort-Betreiber bemüht sind, ihre Strände sauber zu halten und entsprechend Personal beschäftigen, die morgens den ganzen angeschwemmten Müll einsammeln. Aber auf Bali erlebten wir dieses Jahr, dass selbst Luxus-Resorts wie das Amertha Bali Villas da kaum noch hinterher kommen.

"Wird alles von Java rübergeschwemmt", sagte man uns.

Und so versucht wohl jeder seine Hände in Unschuld zu baden. Leider sahen wir in den Bergen bei Munduk wiederholt, wie Müll in allen möglichen Ecken abseits der Siedlungen vor sich hin gammelte und wohl nur auf den nächsten großen Regenfall wartete, der ihn hinab ins Meer spülen würde. Besonders erschütterte uns, wie wir bei einem Spaziergang über Reisfelder beobachten "durften", wie ein kleiner Junge nacheinander 5 Mülleimer über einem Hang ausschüttete so selbstverständlich, wie man bei uns zur Mülltonne läuft:


Einige Tage später, bei unserer Schnorcheltour vor Menjangan hatten wir wohl das bisher eindrucksvollste Müllerlebnis. Wir waren etwas um die Insel herumgefahren und zum Schnorcheln vom Boot gesprungen, als mich plötzlich das Gefühl übermannte, in einer Müllkippe zu schwimmen. Es war wirklich eklig und es war nicht mal nur eine Plastiktüte oder so.. die Meeresoberfläche regelrecht bedeckt und auch unter Wasser trieb so viel von dem Plastikunrat herum, dass an Schnorcheln nicht zu denken war. Ich brach ab und bat den Guide, uns woanders hinzubringen und so fanden wir einen neuen Spot, wo wieder alles wunderschön war.

Wie wird wohl der Tourismus der Zukunft aussehen? Wo heute noch die Guides in Kontakt stehen und einander über Wal- oder Delphinsichtungen auf dem Laufenden halten, wird in Zukunft wohl die Information wertvoll, wo gerade kein Müll herumschwimmt. Werden unsere Kinder noch müllfreie Meere erleben, wenn sie allein auf Reisen gehen?

Frisch sensibilisiert für das Thema sah ich auf dem Heimflug den Film A Plastic Ocean, der unsere Negativerlebnisse leider mehr als nur bestätigte. Der Film zeigte auch Konsequenzen auf, an die ich nicht gleich gedacht hatte. Nicht nur, dass unsere Naturparadiese zu Müllkippen verkommen... die gesamte Nahrungskette der Meere wird verseucht. Fische fressen das Plastik, das sie nicht verdauen können, Seevögel fressen die Fische und am Ende krepieren all diese Tiere kümmerlich, weil ihre Mägen voll von unverdaulichem Material sind und keine Nahrung mehr aufnehmen können. Ganz davon abgesehen, dass der Müll auf diesem Weg auch in unserer Nahrungskette landet.



Und heute stolperte ich über dieses Bild, auf dem Instagram Feed von Sea Legacy.
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no comment [Dec. 2nd, 2017|03:34 pm]
Jon
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Und täglich grüßt die Flugplanänderung [Dec. 2nd, 2017|02:05 pm]
Jon
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Sonnenaufgang in 10000m Höhe

Der Flug nach Amsterdam verlief ohne Probleme. Wir wurden vom Sonnenaufgang überholt und erreichten kurz nach ihm Amsterdam um 11:05. Noch im Flieger erhielten wir die Nachricht aufs Handy, dass sich der Berlin Flug auch verspätet hätte, auf 10:55. Es keimte Hoffnung auf. Könnte ja sein, dass er dann die paar Minuten noch auf uns wartete?

Bis wir den Flieger verlassen hatten war 11:20. Am Gate wartete schon eine Dame der Airline auf uns.. der Flieger nach Berlin war 11:15 gestartet. Ohne uns. :-(

Wir wurden auf 16:30 Uhr umgebucht. Das Gepäck wird durchgecheckt. Na immerhin. Jetzt schlagen wir also mal wieder etwas Zeit am Flughafen tot. Is aber ganz gemütlich hier. Ist ja zum Glück nicht Schönefeld.
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Tierische Begegnungen [Dec. 2nd, 2017|01:14 am]
Jon
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Verflugt nochmal... [Dec. 2nd, 2017|12:19 am]
Jon
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Als hätte ich es mit meiner vorigen Überschrift heraufbeschworen: es bleibt wirklich spannend. Und wird langsam auch ein bisschen anstrengend. Wir sollten eigentlich seit einer Stunde im Flieger sitzen, sind aber immer noch in Jakarta.

Die 9 Stunden geplanten Aufenthalt in Jakarta hatten wir entspannt in einer herunter gekommenen Vorort-Mall verbracht, welche uns von Google Maps empfohlen wurde und neben ein paar wenigen schlechten Geschäften allerlei ziemlich gute Spielangebote für kleine Kinder bot. Jelli war Happy.

Beim Taxi zurück zum Flughafen landeten wir auch auf den Punkt mit unseren verbliebenen Bargeldreserven und beim Handgepäckcheck durften wir in aller Ruhe unsere Getränke aus den Rucksäcken leeren (die wir in Denpasar noch hatten mitnehmen dürfen).

Komisch wurde es erst, als selbst kurz vor der geplanten Abflugzeit noch kein Personal am Gate zu sehen war und der Flieger davor dunkel blieb. Die Anzeigetafel sagte weiterhin "scheduled", so als würde der Flieger jede Minute abheben.

Nicht nur wir wurden unruhig und eine Passagierin uns gegenüber brachte schließlich die Hiobsbotschaft ihres Reiseveranstalters heraus: der Flug wurde um 4 Stunden auf 02:45 Uhr verschoben. Am Gate war davon weiterhin nichts zu sehen, geschweige denn, dass jemand gekommen wäre, uns zu informieren.

Erst nach eindringlichen Beschwerden an umliegenden Gates wurde unseres dann doch mal mit Personal und erwas Information bestückt.

In der Folge essen und relaxen wir jetzt in der Garuda Lounge. Der Flug wurde wohl wegen schlechten Wetters in Amsterdam verschoben. Unseren Anschlussflug nach Berlin werden wir natürlich verpassen und einen Alternativanschluss will man uns von hier aus nicht organisieren. Sollen wir bei Ankunft in Amsterdam klären. Das erweckt ein wenig den Eindruck, als wüsste man noch nicht, ob der neue Schedule wirklich gehalten werden kann.

Wir bleiben gespannt.
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Es bleibt spannend [Dec. 1st, 2017|03:03 pm]
Jon
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Beim morgendlichen Blick auf das Handy wurde ich schlagartig munter. Unser Flug von Denpasar nach Jakarta war ersatzlos gestrichen worden.

Zeit, Plan B zu aktivieren.

Wir hatten vorsorglich zu 8 Uhr einen Fahrer engagiert, der uns nach Gilimanuk bringen sollte, zur Fähre nach Java. Auf Java hatten wir einen Alternativflug gebucht, für den Fall, dass Denpasar wegen des Vulkans wieder geschlossen würde. Der war nun offenbar eingetreten.

Wir wurden etwas hektisch. So richtig hatten wir damit nun nicht mehr gerechnet und den Wecker etwas knapp auf 6:30 Uhr gestellt. Wir mussten fertig packen, frühstücken, auschecken und was man morgens halt noch so macht.

Nach der Dusche bat ich die Rezeption, die Airline Hotline für mich anzurufen. Ich wollte fragen, ob wir den gestrichenen Flug nach Blimbingsari umbuchen können (um die Kosten erstattet zu bekommen), das Gepäck durchchecken, etc.

Aber irgendwie kommts ja dann doch immer anders. Zum Glück kam ich bei der Garuda-Hotline schnell durch und mein Gegenüber sprach halbwegs verständliches Englisch, so dass ich alles nur zweimal erfragen musste. Lange Rede kurz... ich konnte uns auf einen früheren Flug ab Denpasar umbuchen. Unser Alternativflug ab Blimbingsari, Java, wurde storniert. Wegen des nun früheren Flugs ab Denpasar blieb es bei 8 Uhr Abfahrt vom Resort.

Fast pünktlich starteten wir kurz nach Acht die Fahrt zum Flughafen und die verlief auch ganz entspannt, bis Jelli sich ohne weitere Ankündigung übergab. Über uns, die Rückbank und den Teppichboden - wieauchimmer er das geschafft hatte. Und somit war meine einzige lange Hose nicht mehr wirklich tragbar. Wie dem auch sei.. Kurz das Auto geputzt, Jelli umgezogen und weiter zum Flughafen.

Am Flughafen gab es ziemlich strenge Zutrittskontrolle. Man wollte unser Ticket sehen, welches wir ja gar nicht hatten, weil telefonisch gebucht. Nach kurzer Diskussion ließ man uns aber durch. Während des Check-in lief die Frau dann plötzlich weg, um was mit einem Kollegen zu klären. Ein Infoblatt lag aus, dass der Flughafen Lombok geschlossen wurde. Sollte uns ja nicht betreffen, aber so richtig glaubten wir noch nicht an unseren Abflug. Aber schließlich konnten wir die Taschen abgeben und hielten frisch gedruckte Boardkarten in der Hand. Auf zum Gate...

So streng der Einlass zum Flughafen war, so lachs war die Handgepäckkontrolle. Zwei Liter Wasser, Cola, Tonic.. kein Problem.

An der Anzeigetafel war unser Flug natürlich, neben den gestrichenen Lombokflügen, der einzige ohne zugewiesenes Gate. Also nutzte ich die Zeit, um mir in einem der Shops eine lange Hose zu kaufen. Der Flughafen ist an sich echt nett gestaltet, die Läden strahlen Gemütlichkeit aus und sind nicht überteuert. Für ca. 40 Euro kaufte ich eine Hose und ein paar T-Shirts.

Dann stand auch das Gate zum Flug an der Tafel. Zusammen mit der Notiz, dass der Flug um eine Stunde verspätet wäre. Nun also 13 Uhr. Mann, mann, mann.. irgendwas ist echt immer. Aber auch egal, weil so unsere 10 Stunden Aufenthalt in Jakarta eben auf "nur" noch 9 verkürzt würden. Wir rätselten schon, was wir mit der vielen Zeit anfangen sollten. Man könnte ja zum Strand fahren. Aber die Lust auf weitere Autofahrten war uns eigentlich vergangen.

Knappe 3 Stunden später sitzen wir jetzt in Jakarta am Flughafen. Hier um die Ecke gibt's einen Vergnügungspark und eine große Shopping Mall. Die 8 Stunden bis zum Boarding bekommen wir schon rum.
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Sonnenuntergang Deluxe [Nov. 30th, 2017|10:03 pm]
Jon
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Ein bisschen enttäuscht waren wir ja schon. Das wäre wohl der erste Asientrip ohne spektakulären Sonnenuntergang geworden. Und das auf einer Insel. Wie konnte das denn passieren? Nun, es ist Regenzeit auf Bali und so ist abends meist bewölkt oder es regnet. Zudem waren wir auch nicht so wirklich an der Westküste unterwegs. Aber der letzte Abend sollte uns doch noch überraschen.



Nach diesem traumhaften Sonnenuntergang am Horizont (rechts im Bild übrigens der Südzipfel von Java) hörte das Schauspiel jedoch nicht auf. Die Aschewolke des Mount Agung über uns begann in allen möglichen Orange- und Blautönen zu leuchten. Das haben wir so noch nicht gesehen.



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Eisvogel [Nov. 30th, 2017|03:55 pm]
Jon
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Am letzten Tag unseres Balitrips erspähte Janine noch diesen wunderbaren Eisvogel, ein Javaliest.



Nach Borneo, Langkawi und Australien werden Eisvogelsichtungen schon fast zur Tradition. Wir sind aber jedes Mal auf's Neue ganz aufgeregt, weil diese Vögel so schön sind. Wird Zeit, dass wir mal einen in Deutschland sehen.
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Bali Eindrücke [Nov. 29th, 2017|11:32 am]
Jon
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Splash [Nov. 29th, 2017|11:00 am]
Jon
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Mopeds [Nov. 28th, 2017|10:27 pm]
Jon
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Aschewölkchen [Nov. 28th, 2017|10:18 pm]
Jon
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Das Wölkchen über dem Mount Agung ist doch recht beeindruckend. Bei unserer heutigen Fahrt an die Südküste Balis konnten wir erstmals das gewaltige Ausmaß erkennen. Vom Vulkan im Nordosten Balis zieht sie sich wie ein dunkles Band direkt über unser jetziges Quartier hinweg bis hinaus aufs Meer.

Der Blick von unserem vorigen Quartier, Ponciana Resort, an der Nordküste:


Blick vom Süden:




Und der Blick nach oben im Amarta Beach Retreat:
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Der Vulkan und wir [Nov. 28th, 2017|10:44 am]
Jon
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Der brodelnde Vulkan auf Bali scheint ein gefundenes Fressen für die Sensationspresse in Deutschland zu sein. Dabei wird leider nicht erwähnt, dass 90 Prozent von Bali davon nicht betroffen sind. Ihr müsst euch also nicht um uns Sorgen.

Wir sind insofern betroffen, als dass wir unsere Reiseroute nun angepasst haben und den Osten Balis, die Region um den Vulkan, meiden. Außerdem ist noch nicht ganz klar, wie wir zurück kommen werden, weil der Flughafen in Denpasar derzeit gesperrt ist. Aber wir haben schon Alternativen ausgeguckt und einen Ersatzflug ab Blimbingsari auf Java nach Jakarta gebucht. Freitag werden wir sehen, welcher Flughafen offen ist.

Jetzt düsen wir von Tejakula nach Süden und können bei der Fahrt über die Berge vielleicht noch einem hübschen Blick auf die Aschewolke erhaschen. :-)

Wir melden uns, wenn es weitere News gibt.
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Gunung Agung [Nov. 26th, 2017|09:45 pm]
Jon
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Hier ist was los.
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Menjangan Island [Nov. 26th, 2017|09:55 am]
Jon
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Wir waren ein wenig vor Menjangan schnorcheln. Das Riff ist wirklich beeindruckend. Es bildet ein Plateau vor der Insel, circa einen Meter unter der Wasseroberfläche und fällt dann abrupt im 90 Grad Winkel als Steilwand bis in unsichtbare Tiefen ab. An der Abfallkante gibt es ein spektakuläres Schauspiel aus Korallen und riesigen bunten Fischschwärmen. Das haben wir so noch nicht erlebt.





















Insel Menjangan ist ein Nationalpark. Dort leben allerlei Tiere, zum Beispiel Hirsche.

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Bali, noch ein paar Bilder [Nov. 23rd, 2017|10:47 pm]
Jon
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Bali, ein paar Bilder [Nov. 23rd, 2017|10:14 pm]
Jon
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Bali [Nov. 23rd, 2017|09:55 pm]
Jon
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Bali ist beeindruckend. Wir reisen nun seit knapp zwei Wochen kreuz und quer über die Insel und sind überwältigt von der hiesigen Kultur, die im Spagat zwischen westlicher moderne und althergebrachte Tradition ihre Vergangenheit nicht verliert und diese dabei vor allem nicht nur als Touristenattraktionen weiterlebt.

Wir haben natürlich auch etwas Glück im Timing. Wegen Regenzeit und Vulkanausbruchswarnung sind vergleichsweise wenig Touristen auf der Insel und wir können Vieles für uns entdecken, ohne uns als Lemminge zu fühlen. Gleichzeitig ist das Finden von freien Unterkünften entspannt, so dass wir Quartiere ohne Vorabbuchung direkt vor Ort inspizieren und aushandeln können.

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Bicycle trip Prague to Bratislava [May. 20th, 2017|03:01 pm]
Jon
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