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Singapur – Tag Zwei - JBlog [entries|archive|friends|userinfo]
Jon

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Singapur – Tag Zwei [Nov. 13th, 2018|07:25 pm]
Jon
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Der zweite Tag ist rum und an Eindrücken kaum ärmer als der erste.

Nach dem um 9 Uhr gerade noch vorhandenen Frühstück im Hotel unserer Qual stiefelten wir los, die Stadt auf's Neue zu entdecken. Stand gestern noch im Vordergrund, überhaupt einen Eindruck zu gewinnen, bewegten wir uns heute schon deutlich zielstrebiger aber mit nicht weniger Bewunderung durch die Stadt. Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, etwas vom Containerhafen zu sehen, für welchen es leider keine offizielle Besichtigungsmöglichkeit gibt; aber es gibt ja viele hohe Häuser, von denen man bestimmt einen guten Blick erhaschen könnte.

Angestachelt durch einen Tipp im Internet trieb ich meine Familie durch Chinatown zum Spottiswoode Park, wo es ein paar Wohnhäuser ("HDB Blocks") geben sollte, von denen gute Sicht auf den Keppel Harbour möglich sein sollte. Da wir keine konkrete Adresse für die Häuser hatten, irrten wir ein wenig umher und zogen einige Möglichkeiten in Betracht. Bis wir dann tatsächlich den Knopf zur 24. Etage drückten. Ich war begeistert – die anderen nahmen meine Freude zur Kenntnis.

Auf dem Weg dahin begeisterte uns aber alle wieder einmal die bunte Mischung der Stadtarchitektur und die kreative Kombination aus Beton, Glas und Natur in den vielen Neubauten.













Nach dem Sight Seeing Experiment "Hafenbesichtigung" nahmen wir die U-Bahn nach Little India, ein Bezirk dessen Name Programm ist. Inder sind nach Chinesen die zweitgrößte ethnische Gruppe in Singapur und Little India ist das indische Chinatown. Beim Verlassen der U-Bahn hatten wir sofort Curry-Düfte in der Nase. Wieder einem Internet-Tipp folgend besuchten wir das Mustafa Shopping Center, welches uns ein wenig an das MBK in Bangkok erinnerte. Auf den ersten Blick reinstes Chaos, Gewusel und unfassbare Mengen und Vielfalt an angebotener Ware; auf den zweiten Blick auch. Dergleichen kennt man aus Deutschland einfach nicht. Wir schauten nach einer Schwimmbrille für Jelle, und fanden sie gleich neben Gitarren und Keyboards, zwischen Drohnen, Stethoskopen und Potenzmitteln für Männer. Nichts, was es in diesem Center auf 6 Etagen nicht geben würde – außer eine Handschlaufe für unsere Action-Cam.







Nach Little India kehrten wir zurück in die Gegend, wo wir zuvor den Hafen gesucht und gefunden hatten – dort hatten wir nämlich auch das Carlton City gesehen, dessen Skybar ab 15 Uhr öffnen sollte. Da die Bar im Skypark des Marina Bay Sands erstmal 50 EUR pro Platz für eine Reservierung haben wollte, dachten wir – wir schauen mal, was andere so bieten. Die Skybar im Carlton City war öffentlich zugänglich und zu unserer Überraschung nicht annähernd so teuer, wie zum Beispiel die Whiskybar am Vorabend. Happy Hour Preise waren direkt in der Karte ausgewiesen – perfekt: Zeit für einen Singapore Sling!. Nebenbei bot die Bar auch noch einen fantastischen Blick auf den Hafen – wer hätte es gedacht. Wir blieben bis nach Sonnenuntergang und genossen Drinks, Snacks und Ausblick.






Den eigentlich schon perfekten Abend rundeten wir ab mit einen Spaziergang ...



... zur Super Tree Grove nahe der Marina, Teil der Gardens By the Bay, einer Art botanischer Garten. Super Trees sind – um mal Wikipedia zu zitieren:
[...] pflanzenbewachsene Stahlgerüste mit Höhen zwischen 25 und 50 Metern. Sie dienen unter anderem der Aufzucht von seltenen Pflanzen. Ferner wird mittels Photovoltaik Elektrizität für Beleuchtung und Kühlsysteme gewonnen, werden die Niederschläge zur Bewässerung der Pflanzen gesammelt und einige der Bäume dienen als Kühltürme für die Kühlsysteme in den Glashäusern.

Man versteht es eigentlich erst, wenn man sie sieht. Und das ist atemberaubend.











Nach aller Kritik muss man ja mal anmerken: Unser Hotel zeichnet sich durch eine perfekte Lage aus. In 20-45 Minuten erreicht man selbst mit Kinderwagen fast jedes Ziel zu Fuß.

Morgen kehren wir Singapur den Rücken zu. Endlich, wird unser Konto sagen. Dann also ab nach Bali. Strand, Strand und.. Entspannung am Bangaran Beach warten. Und... wir haben heute auch ein Quartier für die folgenden vier Nächte auf Flores gebucht. Spätestens in einer Wochek können wir also hoffentlich von Komodo-Waranen berichten. Nur bei der Flugbuchung nach Flores ist etwas schief gelaufen – aber das wird schon noch. Morgen. :-)
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