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Jon

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Zurück in Lombok [Nov. 22nd, 2016|04:08 pm]
Jon
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Der Abschied vom Vyaana fiel uns schwer und gleichzeitig freuten wir uns auf das Lima Satu Resort auf Lombok, in welchem wir die zwei letzten Nächte vor dem Rückflug nach Kuala Lumpur verbringen würden. Eigentlich hatten wir gedacht, bis zum letzten Tag auf den Gilis bleiben zu können, aber die Fähren nach Lombok fuhren erst ab 9 Uhr – zu spät, um unseren Flug um 12:15 Uhr sicher zu erreichen. Also beschlossen wir noch eine Nacht auf Lombok zu verbringen und da eine Nacht immer etwas unentspannt ist, wurden es zwei.

Wieder einmal quälten wir ein Pferd mit uns und unserem Gepäck und warteten dann noch eine Weile in einem Café in der Nähe des Bootsanlegers, bis das Boot die Sollfüllmenge erreichte. Wir hatten beschlossen, das Public Boat zu nehmen, wenn die Wartezeit nicht all zu drastisch ausfallen würde, aber die Wartehalle füllte sich zügig und so saßen wir schon bald im Nicht-Fast-Boat, zusammen mit lauter Einheimischen und ein paar Backpackern aus Kanada.

Die Managerin vom Vyaana hatte uns noch den Tipp gegeben, am Hafen in Lombok bis vor zur Straße zu laufen, da dort normale Taxis fuhren und nicht nur die Abzockerbande, die warumauchimmer mit ihren Wagen am Security Checkpoint vorbei kommen und einen deshalb schon direkt am Hafen mit ihren Mondpreisen belagern. Eigentlich hatten wir ja gar nicht vor, einen Wagen zu nehmen, weil das Hotel wohl direkt um die Ecke vom Hafen wäre – aber das ließen wir uns noch offen. Jedenfalls latschten wir vom Hafen erstmal los, mit den großen Rucksäcken aufm Rücken, drei kleineren Rucksäcken im Buggy und Jelli auf der Schulter. Der Weg zum Security Checkpoint war gar nicht mal so kurz und so hatten wir genug Zeit zu überlegen und beschlossen, ein Taxi zu nehmen, egal wie weit es noch zum Hotel wäre. Google Maps sagte 2 km. Hätte man laufen können – aber musste ja nicht sein.

Etwas irritiert waren wir dann aber schon, als das Taxi an dem Marker im Handy vorbei fuhr und auch keine Anstalten machte, anzuhalten. Bei Nachfrage wirkte der Fahrer aber ziemlich überzeugt, dass das Lima Satu Resort noch vor uns läge und so hielten wir die Füße still. Man hat ja inzwischen so seine Vorurteile... zu Unrecht, zumindest in diesem Fall. Nach circa 5 Kilometern erreichten wir das Resort und waren herzlich froh, nicht gelaufen zu sein. Es war nicht nur weit, die Straße folgte den Hügeln an der Küste auch ordentlich hoch und runter.

Die Begrüßung im Resort war mal wieder herzlich, das Gepäck wurde uns abgenommen, den recht steilen Weg hinauf zum Zimmer durften wir dann aber noch selbst laufen. ;-) Das Resort schmiegt sich mit mehreren Terrassen direkt an einen steilen Hang und so weit wird das überblicken können, gibt es nur 6 Zimmer, jeweils mit eigenem Pool und überragendem Blick auf das Meer. So eine Anlage haben wir bisher noch nicht erlebt. Nackig baden im Hotelpool? Hier kein Problem! :-D

Und da sitzen wir jetzt noch auf der Terasse, inzwischen schon zur zweiten Nacht und finden es immer noch unfassbar toll. Wäre da nicht der kleine Wermutstropfen: die Bar hat quasi keinen Alkohol. Kein Rotwein, kein Rum – nur noch Triple Sec. Ist einfach alle und scheinbar kauft man dann auch nicht nach. Gestern hatten wir noch einen Notcocktail kreiert, quasi „Triple-Sec Sunrise“, aber heute gelang nichtmal das. Als wir 21 Uhr in der Bar anriefen, um noch zwei Cocktails aufs Zimmer zu bestellen, war dort nur noch ein Security Mensch, der meinte, dass das Personal nach Hause gefahren wäre.

Hä?? Da machen die einen auf Luxus und dann ist die Bar geplündert und man bekommt 21 Uhr nicht mal mehr einen Drink? Schon schräg. Dagegen eher abenteuerlich sind die wiederholten Stromausfälle, für die das Resort aber vermutlich weniger etwas kann. Schon bei der Anreise musste man uns erklären, dass der Strom gerade weg wäre aber zum Abend bestimmt wieder kommt (kam er dann auch), aber als heute Abend plötzlich Licht ausging und wir im Stockdusteren standen, war das schon lustig. Zum Glück hatten wir Stirnlampen im Gepäck, die wir im Licht der Handys auch schnell fanden, und 10 Minuten später kam dann auch die Empfangsdame mit Kerzen vorbei.


Blick aus dem Lima Satu Zimmer
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