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JBlog [entries|archive|friends|userinfo]
Jon

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Fox News [Oct. 22nd, 2019|12:05 am]
Jon
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On my way to work...









Going back home...





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Freitag in Berlin – Stresemann Straße [Oct. 12th, 2019|11:29 pm]
Jon
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Previously.
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"Niemand hat die Absicht eine Erde zu zerstören" [Sep. 21st, 2019|12:54 pm]
Jon
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Perfektionismus [Aug. 25th, 2019|03:25 pm]
Jon
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Dem ein oder anderem in meinem Umfeld dürfte in den letzten Jahren aufgefallen sein, dass ich zunehmend provokant Anflüge von "Perfektionismus" kommentiere.

Perfektion ist für mich der Teil einer Arbeit, den nur noch der Machende selbst wertzuschätzen weiß. Der Konsument der Arbeit wäre schon mit deutlich weniger Aufwand genauso zufrieden gewesen. Also wirklich: identisch zufrieden. Die Schwierigkeit besteht natürlich für den Machenden darin, die Grenze zum Perfektionismus rechtzeitig zu erkennen, da sie den Übergang zu Zeitverschwendung darstellt – außer natürlich, es dreht sich um ein Hobby; eine Tätigkeit, die vor allem der Befriedigung des Machenden gilt.

Heute habe ich das Buch "Make Time, how to focus on what matters every day" angefangen. Es stellt auf Seite 4 zwei grundsätzliche Mechanismen vor, welche es zu durchbrechen gilt, wenn man ein selbstbestimmtes Leben haben möchte:
The Busy Bandwagon is our culture of constant busyness – the overflowing inboxes, stuffed calendars, and endless to-do lists. [...] you must fill every minute with productivity.

Infinity Pools are apps and other sources of endless replenishing content. If you can pull to refresh, it's an Ininity Pool. If it streams, it's an Infinity Pool. This always-available, always-new entertainment is your reward for the exhaustion of constant busyness.
Und dazu liefern sie natürlich ein paar Beispiele. Und wenn ich ehrlich reflektiere – ja verdammt: schuldig. Auch wenn ich schon jetzt bewusst versuche Infinity Pools wie Fernsehserien und Facebook zu vermeiden – aber ich ertappe mich manchmal dabei, wie ich Google-News aktualisiere und enttäuscht bin, wenn es nicht neue Headlines hervorbringt.

Perfektion kam erst auf Seite 25 zur Sprache und für mein Empfinden sehr schön auf den Punkt gebracht:
Perfection is a distraction – another shiny object taking your attention away from your real priorities.
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Teilweise Mondfinsternis [Jul. 17th, 2019|12:23 am]
Jon
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Bicycle Trip England: The End [May. 25th, 2019|04:08 pm]
Jon
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Wir stehen kurz nach 7 mit dem Wecker auf. 10 Uhr wollen wir los zum Flughafen.

Wir packen die Taschen für den Flug. Kaffee+Müsli zum Frühstück. Chrischi schmiert Brötchen für Mittagessen am Flughafen. Läuft.

Nach dem Essen kommt Steve mit Hund scheinbar zufällig vorbei. Zeltplatzbetreiber. Lässiger Typ. Stört sich überhaupt nicht an unserem Einbruch. Nimmt £12 und erklärt uns eine Abkürzung zum Flughafen über einen Landschaftspark.

10.15 Aufbruch. Die Abkürzung ist wunderbar. Flugzeuge landen quasi über unseren Köpfen.

Einpacken am Flughafen läuft problemlos. Ebenso Self Checkin samt Fahrrädern. Auch später die Security Checks: Total entspannt.

Nach Checkin genießen wir Brötchen und Cider auf Wiese vor Flughafen. Es ist alles so entspannend; ein toller Ausklang unserer Reise.







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Bicycle Trip England: from Devizes to Bristol [May. 25th, 2019|04:05 pm]
Jon
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Wir sind ganz gemütlich in unsere letzte, die siebte Etappe unserer Tour gestartet: mit einem festlichen Frühstück.

Die anschließende Fahrt entlang des Kanals nach Bath verlief total entspannt. Nicht zuletzt wegen der ruhigen Atmosphäre, die die vielen Hausboote verbreiteten und die Schleusen alle paar hundert Meter, die der ganzen Szenerie eine gewisse Entschleunigung aufzwangen.

Wir erreichten unser Ziel so auch erst gegen 21 Uhr und fanden mal wieder einen verriegelten Platz vor: "Members only". Da uns niemand öffnete und auch nicht zu sehen war, knackte Henry das Zahlenschloss kurzerhand und wir bauten (nach kurzem Zögern) die Zelte auf der großen Wiese auf.

Nudeln mit Tomatensauce und Lachs krönten diesen letzten gemeinsamen Abend der Tour.

























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Cathedral of Salisbury [May. 24th, 2019|09:10 am]
Jon
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Die Kathedrale von Salisbury hat uns schwer beeindruckt. Und so ließen wir die Räder bestimmt eine Stunde vor den ehrwürdigen Mauern stehen und bewunderten die alte Architektur, aber auch die ausgestellte Magna Carta, mit der sich einst König John und danach sein Sohn Henry dem Gesetz unterwarfen. Und wir spielten auf einer Simulation der Orgel.. faszinierend umgesetzt.















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Bicycle Trip England: Salisbury bis Devizes [May. 24th, 2019|08:49 am]
Jon
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Diese 6. Etappe unserer Radtour war neben wunderschönen Landschaften auch voll gepackt von kulturellen Eindrücken. Die Kathedrale von Salisbury ist wahrhaft beeindruckend und Stonehenge ließen wir bei einem Picknick auf uns wirken. 15 km vor dem Ziel zwang uns dann noch eine Militärübung zu einem kleinen Umweg um ein mit roten Flaggen markiertes Sperrgebiet. Die vielen Stopps forderten ihren Tribut und so kamen wir erst im Dunkeln zu unserer wohlverdienten Grillwurst auf dem Campingplatz am Kanal kurz hinter Devizes.





















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Bicycle Trip England: Isle of Wight bis Salisbury [May. 22nd, 2019|11:47 pm]
Jon
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Am 5. Tag der Tour schafften wir nach dem Frühstück gerade noch die Fähre 12:05 nach Lymington. Von dort gings ein wenig am Wasser entlang, mit kurzen Ess- und Badestopps... bis wir schließlich gen Norden abdrehten und gegen 20 Uhr bereits den anvisierten Platz erreichten.









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Bicycle Trip England, Seaford bis Isle of Wight [May. 22nd, 2019|12:57 am]
Jon
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Nach kurzem Bad im und anschließend ausgiebigem Frühstück am Meer bei Seaford, führten uns Etappen drei und vier unserer Tour entlang der Steilküste über das regnerische Brighton nach Chichester, und tags darauf bei knalligem Sonnenschein auf die Isle of Wight.

In Chichester hatten wir nun schon das zweite Mal Pech bei der Zeltplatzsuche und steuerten im ersten Anlauf einen geschlossenen Zeltplatz an. Auch beim zweiten Platz standen wir vor verschlossenem Tor: "members only". Es war bereits 21 Uhr, und so gingen uns so langsam die Optionen aus und während wir noch rätselten, was wir tun sollen, wurden wir doch noch entdeckt und eingelassen. Ausnahmsweise.





























Nach Ankunft in Chichester: Abendessen kochen.









Blick auf Portsmouth von der Fähre zur Isle of Wight.












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Bicycle trip England, Gatwick to Seaford [May. 21st, 2019|12:17 am]
Jon
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Ein paar Eindrücke von 2 Etappen von Gatwick bis Seaford.








Endlich am Meer...












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Bye, bye Indonesia [Nov. 29th, 2018|05:35 pm]
Jon
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Und zack sind knapp drei Wochen rum. Der Urlaub vorbei. Auch Bali trauert – es regnet schon den ganzen Tag. Es ist die Sorte Regen, wo man nur weg will.






Wir sind am Flughafen Denpasar – in einer Stunde startet der Flieger nach Singapur.
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Bye, bye Flores – hello again, Bali [Nov. 27th, 2018|11:15 pm]
Jon
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Die Flugzeuge werden größer, der Urlaub neigt sich dem Ende entgegen. Wir lassen unsere fantastische Reise noch drei Tage auf Bali ausklingen und gönnen uns in guter alter Asienreisetradition nach all den Strapazen noch ein wenig Luxus.

Der Abschied von Flores fiel uns schwer, nicht zuletzt weil wir quasi in letzter Minute das Hausriff des Sea World Club noch einmal für uns entdeckten. Bei Ebbe und strahlender Morgensonne beschnorchelten wir gestern vor der Abreise noch einmal das Riff vor unserem Bungalow und konnten uns nicht satt sehen. Es präsentierte sich auf eine völlig andere Weise als zuvor: durch den niedrigen Wasserstand waren Teile des Riffs nicht zugänglich, teilweise ragten die Korallen sogar aus dem Wasser; dafür entdeckten wir neue Areale, die zuvor zu tief gelegen waren. Endlos viele Korallen, sogar größere Fischschwärme,.. und alles funkelte im Licht der Sonne knapp unter der Wasseroberfläche. Jedenfalls so lange, bis der Himmel zuzog und es anfing zu regnen.

Die örtlichen Fischer waren frühmorgens natürlich schon wieder fleißig und zogen Sardinen mit ihren Netzen vom Strand aus dem Wasser.












Auf Bali hatten wir in altbewährter Manier (siehe letztes Jahr) kein Quartier vorgebucht sondern vorab online nur ein paar Optionen gecheckt und per E-Mail Preisauskünfte eingeholt. Für die letzten drei Tage wollten wir es uns noch einmal richtig gut gehen lassen und waren bereit, etwas mehr als sonst auszugeben; dafür sollte aber auch alles stimmen – die Katze im Sack buchen, kam also nicht in Frage.

Das Taxi brachte uns zu unserem Favoriten, dem Puri Santrian in Sanur, einer eher luxuriösen Anlage mit schöner Garten- und Pool-Landschaft und natürlich auch direkt am Meer gelegen. Per E-Mail hatten wir sichergestellt, dass Zimmer für uns samt Aufbettung für Jelle zur Verfügung stünden.

Vor Ort gestaltete es sich aber etwas zäh. Wir wurden vermutlich relativ schnell als eher komplizierte Gäste eingestuft. Ich bestand darauf das Zimmer zu sehen, bevor wir verbindlich buchten. Beim Gang zum Zimmer erklärte man mir, dass man uns zum zuvor angebotenen Preis ein Upgrade auf eine höhere Kategorie gewähren würde und tatsächlich, das Zimmer war auch schön groß und geräumig, mit Schlafcouch für Jelle und allem Pi Pa Po, aber: es roch muffig – Erinnerungen an Singapur kamen hoch – und die Lage war irgendwie beengt im Erdgeschoss mit Terrassenblick auf eine Wand und einen davor verlaufenden Durchgangsweg. Wenn wir Jelli abends hingelegten, würden wir also da draußen ohne Ausblick und Privatsphäre auf der Terasse sitzen...

Langer Rede kurzer Sinn: Wir sind jetzt glücklich mit der ursprünglich vorgesehenen Zimmerkategorie im 1. OG einer Villa mit 4 Zimmern ("nur" eines davon ist unseres), großem Balkon mit Blick auf einen blumigen Garten und etwas entfernten Pool. Da sitze ich gerade und tippe. Im Hintergrund das beruhigende Plätschern des abendlichen Regens, der gerade einsetzte, und ab und zu flattert eine Fledermaus durch den Lichtschein unserer Balkonbeleuchtung.

Das eigentliche Highlight ist aber: Jelle kann jetzt schwimmen. Habe ihn heute spaßenshalber mal ohne Schwimmhilfe in den Pool gelassen und siehe da: er schwimmt. Einfach so. Ohne weitere Anleitung. Technisch ausbaufähig, aber hey, er bleibt über Wasser und kommt vorwärts.

Zur Feier des Tages waren wir heute Abend noch in einer örtlichen Kunstgallerie shoppen. :-D






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Schnorcheln vor Maumere [Nov. 26th, 2018|12:36 am]
Jon
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Die See vor Maumere solle eine der schönsten Tauch- und Schnorchelgegenden Indonesiens sein. Das hatten wir schon einmal vom Komodo-Nationalpark gehört – also mal gucken. :-)

Das Korallenriff direkt am Strand vor unserem Bungalow im Sea World Club war schonmal ein guter Start. Großflächige Korallen gepaart mit allerlei bunten Fischen, wobei die Menge an Fischen noch vergleichsweise überschaubar ist. Es gibt keine großen Schwärme oder dergleichen, was aber vielleicht auch daran liegt, dass vom Strand aus mit Netzen gefischt wird.





Kugelfisch


Heute dehnten wir unseren Aktionsradius aus und mieteten ein Boot. Mit dem Motorroller fuhren wir etwa 45 Minuten bis Nangahale, einem kleinen, unscheinbaren Fischerdorf, an dem wir im ersten Anlauf glatt vorbei fuhren. Das Navi leistete uns heute keine guten Dienste. Schließlich fanden wir den Anleger, wo Udin bereits auf uns wartete. Der Kontakt war uns von der Rezeption unseres Quartiers vermittelt worden, was vielleicht ganz gut war: wir trafen nämlich keine Englisch sprechende Seele in dem Dorf. Udins Englisch beschränkte sich auf "Snorkel wall, follow", was wohl so viel heißen sollte wie "Ihr könnt hier die Riffkante entlangschnorcheln, ich folge euch mit dem Boot".

Nach ca. 30 Minuten Bootsfahrt entließ uns Udin über einem Riff ins Wasser, welches ein wenig an Menjangan vor einem Jahr erinnerte. Ein zunächst flaches Korallenriff fällt auf einer Seite steil ab was den Eindruck einer "Wand" vermittelt, was wohl Udin meinte, als er von "Wall" sprach. Anders als vor Menjgangan war der flache Teil des Riffs hier zum Teil stark beschädigt – kein Wunder, auch Udin warf hier seinen Anker aus, was uns im Herzen weh tat. Entlang der Riffkante jedoch wuchsen prächtige Korallen, welche von massiven Fischschwärmen heimgesucht wurden. So viele Fische haben wir wohl noch nie an einem Ort gesehen.

Wir folgten dem Riff ein kleines Stück und Jelle war mit Begeisterung dabei – bis er keine Lust mehr hatte. Da uns das Boot nicht wie erwartet gefolgt war, schwammen wir zum Boot zurück und ließen Jelle dort. Dann ging's weiter. Janine kehrte nach einer Weile um und sah bei der Rückkehr – wie ich später erfuhr – einen Hammerhai unter'm Boot. Verdammt. Ich folgte weiter dem Riff und tatsächlich: nachdem ich einige hundert Meter der "Wall" gefolgt war, kam Udin mit dem Boot hinterher und ankerte ein gutes Stück vor mir.


















Es war wirklich fantastisch. Wobei: den Hammerhai hätte ich schon auch gern gesehen.

Nachdem ich auch wieder an Board war, fragte Udin "Pulau Pangabatang?" und ich antwortete mit einem Mix aus Nicken und Schulterzucken. "Ok" – er schmiss den Motor an. Weiter ging's zur kleinen Insel Pangabatang, welche einen feinen Sandstrand bot, von dem aus man angeblich auch schnorcheln konnte. Zumindest verstanden wir Udin so. Fische oder Korallen fanden wir dort jedoch nicht; nur Seegras und eine Muschel. Aber der Anblick der Insel und die sehr lokal wechselnden Wetterverhältnisse im Hintergrund waren wirklich hübsch.





Nach einem weiteren Schnorchelstopp an der "Wall", bei dem das Boot mich im offenen Mehr fast nicht wiedergefunden hätte, kehrten wir zurück. Glück gehabt, dachten wir, als wir über nasse Straßen fuhren. Offenbar hatten wir einen heftigen Regenguss verpasst. Kurz darauf gerieten wir selbst hinein und erreichten gut durchfeuchtet das Quartier.
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Moni & Kelimutu [Nov. 25th, 2018|01:43 am]
Jon
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Der Flug von Labuan Bajo verlief problemlos. Die Maschine war mal wieder eine Nummer kleiner als die vorige – diesmal mit 4 Plätzen pro Reihe und Propellern. Der Einstieg erfolgte hinten, weil in die vordere Luke das Gepäck gestopft wurde.

Wir wollten nach Moni, welches der sinnvollste Ausgangspunkt für Besteigungen des Kelimutu ist, einem Vulkan mit drei bemerkenswerten Kraterseen, die über die letzten Jahre schon mehrfach ihre Farbe gewechselt haben. Bis Ende der 1990er war der eine See zum Beispiel tief rot – wir erlebten ihn jetzt türkis. Die Farben sind Folge chemischer Reaktionen durch das Eindringen von verschiedenen Gasen aus dem Vulkan in die Seen.

Der Flug ging allerdings nach Ende, welches circa zwei Stunden Fahrt von Moni entfernt ist. Da wir viel Gepäck haben, wollten wir uns nicht mit den öffentlichen Bussen herumschlagen, deren Abfahrtzeiten und (Über-)Füllgrad ungewiss waren. Daher teilten wir uns mit zwei Damen rüstigeren Baujahrs ein Taxi. Ein Zusatzsitz wurde im Kofferraum hinzugeklappt und daneben fand tatsächlich noch all unser Gepäck platz. Wir hätten es kaum geglaubt.

Viel mehr Platz als das Auto bot unser Quartier im etwas irreführend benamten „Bintang Bungalow“ interessanterweise auch nicht. Irreführend deshalb, weil es dort keine Bungalows gab. Wir überlegten kurz das Hotel zu wechseln, da wir aber schon über booking.com bezahlt hatten, ließen wir das dann doch. Naja.. dafür gab‘s wenigstens kein WLAN und zum Frühstück musste man sich auch nicht überlegen, was man will; das war gesetzt: Banana Pancake. Und.. ohne Ablenkung durch Internet, Online-Journal und dergleichen kam ich endlich mal dazu, das Buch anzufangen, welches ich mir mit auf die Reise genommen hatte.







Üblich ist es wohl, dass man als Tourist den Kelimutu zum Sonnenaufgang besteigt. Wobei „besteigen“ bedeutet, dass man mit Auto oder Motorrad bis zu einem Parkplatz kurz unter dem Gipfel hochfährt und von dort ein paar hundert Stufen und einen kurzen Wanderweg bis zu den Seen und dem Gipfel bestreitet. Der Fußmarsch dauert dabei vielleicht 30 Minuten.

Wir hatten jedenfalls keine Lust auf frühes Aufstehen und bestiegen unser völlig überteuertes Mietmoped erst gegen 10 Uhr. Der Himmel bereitete uns dabei etwas Sorgen – es war so wolkig, dass man von Moni aus den Gipfel nicht sehen konnte. Aber da mussten wir erst einmal hinkommen. Zwischendurch war unser untermotorisiertes Gefährt nämlich etwas überfordert, so dass Janine öfter mal absteigen und steilere Anstiege zu Fuß absolvieren musste. So bewältigten wir schließlich die 14 Kilometer bis zum Parkplatz in einer knappen Stunde. Auf etwa halber Strecke bezahlten wir an einem Checkpoint den Eintritt für den Kelimutu Nationalpark: 150000 Rupiah pro Person (ca 9 EUR), wobei wir Jellis Gebühr noch wegverhandeln konnten.

Noch ein paar Schritte und Diskussionen mit Jelle (Laufen vs. Tragen) später, tat sich vor uns das wunderschöne Panorama um den Kelimutu-Gipfel mit Blick auf zunächst zwei Seen und später auch den dritten See auf. Fantastisch. Es war noch ganz schön bewölkt und teilweise zogen die Wolken wie Nebebelschwaden über die Landschaft, was die Sichtweite massiv reduzierte, aber das war immer nur temporär. Die Sonne kämpfte sich ihren Weg durch den Nebel und brach durch Löchter in der Wolkendecke, was die ersten beiden Seen in sattem Türkis leuchten ließ.

Wir nahmen die letzten Stufen bis zum Gipfel, von wo aus auch der dritte See, dunkelgrün gefärbt, sichtbar wurde und genossen die Atmosphäre. Wir blieben über eine Stunde da oben sitzen und bewunderten die Kulisse und das Wechselspiel aus Wolken und Sonne. Eine Händlerin verkaufte Suppen, Kaffee und Tee – quasi alles was sich mit dem heißen Wasser aus ihrer Thermoskanne aufgießen lies. Gesättigt verließen wir den Gipfel und stellten überrascht fest, dass es zum Tal hin deutlich wolkiger wurde als auf dem Gipfel.








Am nächsten Morgen wollten wir dann doch die Sonnenaufgangsnummer wagen. Der Wecker klingelte 3:30 Uhr. 4 Uhr brachen wir auf, um 5:25 Uhr zum Sonnenaufgang auf dem Berg zu sein. Gut dass wir den Weg schon kannten – das verlieh uns doch einiges an Selbstsicherheit für die Motorradfahrt und Wanderung bei Dunkelheit. Kurz nach Eintritt in den Nationalpark hing ein Auto mit anderen Touristen vor einem umgestürzten Baum fest, der sich quer über die Straße gelegt hatte. Wir stiegen mit dem Moped drüber während sich hinter uns weitere Autos sammelten und inzwischen bestimmt 10 Personen versuchten den Baum aus dem Weg zu schaffen. Obwohl Janine zwischendurch wieder mehrmals absteigen musste, waren wir die ersten auf dem Parkplatz und 5:15 tatsächlich überpünktlich oben.

Mit und nach uns trudelten immer mehr Schaulustige ein. Mehr als wir gedacht hätten.

Fehlte nur noch der Sonnenaufgang. Es war so wolkig / nebelig, dass man die Seen nur erahnen konnte – wenn überhaupt. Es wurde langsam heller, aber keine Spur von der erhofften magischen Stimmung mit rotem Himmel über den gefärbten Seen. Immerhin war‘s kalt, das war uns nämlich auch angedroht worden. Und so saßen wir eingemummelt in unsere Jacken auf den Stufen der Treppe zum Gipfel und hofften, dass die Wolken doch noch aufreißen würden. Dem war nicht so; gegen 6:15 Uhr verließen wir die Szenerie.






Zurück in Moni frühstückten wir erst einmal und packten anschließend unseren Kram zusammen. Am Vorabend hatten wir in Mopi‘s Restaurant (lecker da) zu 11 Uhr einen Fahrer engagiert, der uns nach Maumere bringen sollte. Und weil wir so unerwartet früh vom Berg zurück waren, blieb nach dem Packen sogar noch Zeit für einen kleinen Bummel durchs Dorf.
















Ankunft im Sea World Club bei Maumere:

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Ankunft im Sea World Club [Nov. 23rd, 2018|09:30 pm]
Jon
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Wir sitzen auf der Terrasse unseres Bungalows im Sea World Club, bei Maumere, im Norden von Flores. Es ist dunkel draußen. Und es regnet.

Man kann ja Pech haben auf Reisen: Es gibt regelrecht deprimierenden Regen, der einen zur Tatenlosigkeit verdammt, einem die Decke auf den Kopf fallen lässt und letztlich alle Pläne und Vorstellungen vom Urlaub unter sich begräbt. Man will eigentlich nur weg von einem Ort mit dieser Art Regen. Er ist ein Grund für uns, möglichst nie über Wochen im Voraus zu buchen oder zu planen, insbesondere wenn wir Südostasien bei aufziehender Regenzeit bereisen. Wir wollen immer in ein Auto, Bus, Zug oder Flugzeug steigen und schönes Wetter suchen können.

Das ist nicht die Art Regen, die wir derzeit erleben. Es regnet in diesem Urlaub fast täglich. Fast immer abends oder nachts, eine Stunde vielleicht, manchmal kürzer oder länger. In jedem Fall kommt der Regen zu einer Zeit, in der wir keine Outdoor-Aktivitäten vorhaben. Es ist ein wohltuender Regen, der die Luft auf angenehme 27 Grad runterkühlt, meistens auch eine erfrischende Brise mitbringt und eine heimelige Atmosphäre aufkommen lässt. Geräusche aus der Umgebung gehen im Prasseln des Regens unter und man fühlt sich auf der Terrasse des Bungalows, als wäre man der einzige Mensch weit und breit.

Stromausfall. Die Gegend ist plötzlich stockduster. Keine Sterne, kein Mond; der Bildschirm ist weit und breit die einzige Lichtquelle und wird relativ schnell von Insekten bevölkert. Plötzlich ist es nicht mehr ganz so heimelig. Zum Glück währt der Ausfall nur kurz. Nach ein oder zwei Minuten höre ich in der Ferne einen Generator anspringen – oder ist es nur das Surren von anlaufenden Klimaanlagen? – kurz darauf gibt‘s wieder Licht.

Funktionierende Infrastruktur… lernt man in diesem Teil der Welt erst richtig zu wertschätzen. Irgendwelche temporären Ausfälle hatten wir auf diesem Trip in jedem Quartier.

Wir sind heute aus Moni gekommen, wo wir nach Labuan Bajo zwei Nächte verbracht haben. Mehr dazu ein einem späteren Posting.

Abendstimmung vor unserem Bungalow:

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Schnorcheln – Kanawa + Bidadari [Nov. 20th, 2018|10:12 pm]
Jon
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Nach einem entspannten Morgen sind wir nochmal zum Hafen, um einen spontanen Schnorcheltrip zu organisieren. Und siehe da, unser gestriger Kapitän Iling erwartete uns quasi auf dem Motorradparkplatz. Nach kurzer Feilscherei hatten wir einen Bootsausflug zu den Inseln Kanawa und Bidadari gebucht. Prima. In dem Zuge brachte ich auch gleich noch unser Moped zurück zum Verleih – damit hatten wir das auch gleich erledigt. Morgen früh geht's nämlich weiter per Flieger nach Ende und von dort zum Vulkan Kelimutu.

Aber erstmal schnorcheln..

Pulau Kanawa





Pulau Bidadari





Hi! – Wo?



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Komodo Nationalpark [Nov. 19th, 2018|11:38 pm]
Jon
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Punkt 7 Uhr waren wir am Hafen. Zuvor hatten wir Stullen für's Frühstück auf dem Boot geschmiert, für Jelli noch ein Schnorchelset und für uns Flossen geliehen. Kapitän Iling empfing uns schon auf dem Parkplatz und nahm uns die Passnummern ab, die er für ein Formular brauchte. Die Abnahme des Formulars beim Nationalpark Office dauerte dann aber irgendwie fast eine Stunde.

8 Uhr stachen wir in See.

Unser erstes Ziel war Rinca, grob 2 Stunden mit dem traditionellen Holzboot entfernt. Die Fahrt verlief aber angenehm, unter einem Dach von der schon morgens knallenden Sonne geschützt. Die Gegend um Flores ist einfach faszinierend: so viele kleine Inseln, so viele Unterschiede in der Vegetation und eine entsprechende Vielfalt an Farben am Land und auf dem Meer. Im Vorbeifahren sahen wir einzelne Delphine und am Ufer Hirsche und anderes Getier. Und Boote: alle unterschiedlich von klassisch bis skurril.

Am Anleger von Rinca wurden wir direkt von einem Guide empfangen, welcher uns durch den Park führen sollte. Es gibt verschiedene Trekking-Routen; wir wählten "medium". Sollte etwa eine Stunde dauern. Wir waren zwei Stunden unterwegs. Ursache war neben unserer Fotowut auch Jelli, der mal laufen wollte, dann wieder nicht, aber getragen wollte er auch nicht werden, dann wieder doch. Dann tat ihm der Fuß weh, dann attackierte er mit seinem Stöckchen, das er stolz wie ein Ritter trug, alle möglichen Pflanzen am Wegesrand... Apropos "Stöckchen": Der Guide hatte einen recht stabilen Stock, welcher seine einzige Waffe gegen Waran-Angriffe darstellte. 6 Monate Waran-Kampfkurs musste er im Rahmen seiner Guide-Ausbildung absolvieren.

Die Warane lungern teilweise direkt um die Häuser des kleinen Dörfchens herum, in dem sich die Ranger-Station befindet und wo auch unser Guide aufgewachsen ist. Wir sahen sie dort vor und unter Häusern liegen, sogar unter einer Treppe. Echt rätselhaft, wie die Menschen mit dieser ständigen Gefahr klarkommen. Stöckchentragen ist jedenfalls selbst beim Toilettengang Pflicht. Ansonsten begegnet man den Waranen zu dieser Jahreszeit im Wald beim Schutz ihrer Nester. Über 30 Euer legt ein ausgewachsenes Weibchen jährlich in einen unterirdischen Bau – ähnlich einem Fuchsbau – und bewacht sie durch davor rumliegen. Wir staunten ob der Anzahl der Eier, aber nur ein geringer Prozent- oder Promillesatz überlebt jedoch seine Jugend.

Die Warane sind wirklich respekteinflößend. Majestätisch bewegen sie sich von A nach B und warten sonst geduldig, dass ihnen ein Beutetier nichts ahnend direkt vor die Nase läuft. Sie sind durch dieses stille Verhalten und ihr "Camouflage"-Outfit unglaublich gut getarnt. Über das ein oder andere Tier wären wir wohl direkt drüber gestolpert, hätte uns der Guide nicht rechtzeitig darauf aufmerksam gemacht.

Es heißt ja, der Speichel ist so super giftig für Menschen. Der Guide erklärte aber, dass man nach einem Biss durchaus andere Probleme hat, weil die Warane, wenn sie einen erstmal erwischen, große Stücken aus einem herausbeißen, woran man meistens noch vor der Vergiftung stirbt. Selbst große Tiere wie Wasserbüffel verspeisen sie mit Haut, Haar und Knochen. Lediglich den Schädel lassen sie zurück, welcher dann demonstrativ von den Rangern irgendwo aufgehängt wird. Ein wenig erinnerte mich das Waran-Verhalten an Krokodile: Faul rumliegen bzw. träge von A nach B schlendern, aber auf Abruf 20 km/h rennen können. Das traut man denen irgendwie gar nicht zu.






















Nachdem die Warane abgehakt waren, ließen wir uns noch auf zwei Schnorchelstopps ein, deren Ort Kapitän Iling festgelegt hatte. Schorchel und Brille hat Jelli relativ schnell wieder weggeworfen – seine normale Schimmbrille (siehe Singapur-Einkauf) hatte er dafür um so besser im Griff: Luft anhalten, untertauchen, gucken, wieder hoch, ... das klappte reibungslos.

Die Unterwasserwelt war auch ganz hübsch anzusehen.






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Labuan Bajo - Rangko-Höhle [Nov. 19th, 2018|12:44 am]
Jon
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Goa Rangko hieß das Ausflugsziel des heutigen Tages, welches wir gleich nach dem Frühstück ansteuerten. Die Höhle erreicht man, indem man mit dem KFZ seiner Wahl – siehe Motorroller – bis zum Dorf Rangko fährt und ab da entweder wandert oder ein Boot chartered, welches einen hin und nach der Besichtigung der Höhle wieder zurück bringt.

Wir wählten das Boot.

Die Höhle enthält einen unterirdischen Salzwassersee, welcher spiegelglatt ist – wenn nicht gerade Touristen darin baden. Sehr schön anzusehen. Wir hatten Glück; gerade als wir kamen, verließ eine Gruppe die Höhle, so dass wir diese für einen Moment allein hatten. Der Abstieg zum See war durch die schmierige Fels-Lehm-Kombination des Untergrunds ziemlich rutschig – wir schafften es aber trotzdem hinab in den See zum Baden und anschließend auch wieder herauf. Janine ließ dabei aber ordentlich Nerven.

Auf dem Rückweg wurde es dann kurz mal Spannend, als unser Motorroller plötzlich aus und anschließend nicht wieder an ging. Mitten im Nirgendwo bei knallender Mittagssonne (über 30 Grad im Schatten; wir in der Sonne) und aufgebrauchten Trinkwasserreserven... erneut ein Anlass für schwächelnde Nerven. Wir blieben aber nicht lange allein. Das nächste Moped – ebenfalls eine kleine Familie – stoppt, uns zu helfen. Daraufhin das übernächste und noch ein weiteres, bis schließlich jemand die "zündende" Idee hatte und den Roller wieder in Gang setzte.

Daraufhin: erstmal zurück ins Haus.







Ich überließ die Familie dem Nerven regenerierenden Mittagsschlaf und machte mich auf zum Hafen, um einen günstigen Deal für eine Bootsfahrt nach Rinca (Waran-Trekking) inklusive Schnorchelstopps zu bekommen. Tony hatte uns ein Private Boat für 1700000 Rupiah (ca 100 EUR) angeboten – das galt es zu toppen. Den Zuschlag erhielt Kapitän Iling mit Boot ''Tiga Putri'' (3 Töchter). Ein sympathischer Typ mit ausreichend Englischkenntnissen und nebenbei noch dem besten Preis: 850000 Rupiah. Morgen 7:00 geht's los.



Anschließend schaffte ich es gerade noch mit dem gerade einsetzenden Regen zurück, knapp bevor es so richtig los prasselte. Das aufziehende Unwetter bot in Kombination mit dem sich anbahnenden Sonnenuntergang eine mystische Lichtstimmung und nach Sonnenuntergang ein nicht enden wollendes Inferno an Blitzen.






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Bye, bye Bali – hello Flores [Nov. 18th, 2018|12:47 am]
Jon
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Heute früh lief mal ausnahmsweise einfach alles ganz glatt. Aufstehen, fertig packen, frühstücken, Taxi zum Flughafen, Check-In, Shoppen, ... völlig entspannt. Es klappte sogar die Abholung am Flughafen in Labuan Bajo (Flores) durch Tony, den Quartiermanager. Durch die Flugverschiebung war nicht klar, ob das klappen würde.

Alles entspannt in Denpasar
Von Flug zu Flug werden die Maschinen kleiner
In der Mitte des Bildes Belangan Beach; der helle Fleck links davon ist der Mini-Strand, der über Milo's Home per Treppe zugänglich war
Die Floressee heißt uns mit traumhaften Aussichten willkommen


So erreichten wir schließlich unkompliziert die "Villa Golo Ocean View", welche mit einer genialen Aussicht aufwarten kann. Es ist ein Ferienhaus mit zwei Schlafzimmern und Pool und einer Reihe Mankos – unnötigerweise, wie wir finden. Von (für Jelle) zu hohen Lichtschaltern angefangen bis hin zu verschlissenen Sitzkissen für die Terrassenliegen; das Haus könnte wirklich ein wenig mehr Liebe vertragen. Aber man hält es schon aus. :-)

Tony hat uns zum Supermarkt gefahren und in dem Zuge haben wir haben auch gleich wieder einen Motorroller geliehen, mit dem ich es dann kaum bis zum nächsten Sprit-Verkauf geschafft habe. Damit haben wir dann zum Abendessen auf eigene Faust Labuan Bajo erkundet. Morgen wollen wir zu einer Höhle fahren und Montag dann die mit Spannung erwartete Bootstour nach unter anderem Rinca, wo gute Chancen bestehen sollen, Komodo-Warane zu sehen. Die Gegend hat einiges zu bieten, insbesondere an und im Wasser. Der Komodo-Nationalark gilt mit seinen vielen Korallenriffen und der Fischvielfalt als eines der besten Schnorchelgebiete Indonesiens. Mal schauen, was wir noch so entdecken.

Blick von der Terasse


Wir haben Kerzen gekauft, die Möbel etwas umarrangiert und es uns abends ein wenig auf der Terrasse gemütlich gemacht. Angezogen von der Terrassenbeleuchtung flattern unzählige Insekten um das Haus – ein gedeckter Tisch für die Geckos. Das größte Exemplar maß bestimmt 30 Zentimeter von Kopf bis Schwanz:


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Bali – Geger Beach [Nov. 16th, 2018|09:48 pm]
Jon
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Heute sind wir mit unserem kleinen Motorrad einmal quer über den Südzipfel Balis zum Geger Beach gedüst – eine Empfehlung unseres Quartiermanagements. Die Fahrt gelang unkompliziert mit Osmand-Navi über Ohrstöpsel. Dauerte etwa 45 Minuten. Der Strand war wirklich recht hübsch; das klassische Strandparadies. Der Sand war ein bisschen zu warm für unseren Geschmack – könnte am ungewohnt wolkenfreien Himmel gelegen haben. ;-) Zum Glück gab es einen Dienstleister mit Liegen und Schatten spendenden Schirmen vor Ort.



Das Wasser in der Bucht ist extrem ruhig, weil ein weit vorgelagertes Riff alle Wellen bricht. Eigentlich perfekte Bedingungen, für Jelli ein wenig zu schnorcheln. Dummerweise gab es aber fast keine Fische, nur etwas Seegras.

Dafür holte uns eine Erinnerung aus nicht nur dem letzten Jahr ein, auf die wir lieber verzichtet hätten: Plastikmüll. Der verdirbt einem nicht nur die Lust am Planschen oder Schnorcheln im seichten Wasser, er hält einem auch vor Augen, dass diese Welt wirklich ein Problem hat. Siehe auch Wikipedia: Plastikmüll in den Ozeanen. Indonesien wird hier unter den fünf Ländern gelistet, die als Hauptverursacher für den jährlichen Mülleintrag gelten.



Im Hintergrund: private Strandabschnitte werden regelmäßig von Reinigungskolonnen heimgesucht, die angeschwemmten Müll aufsammeln und aus dem Meer fischen.
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Bali [Nov. 15th, 2018|11:22 pm]
Jon
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Bali.. unsere Liebe zu Bali entdeckten wir letztes Jahr. Dem ist eigentlich kaum noch etwas hinzuzufügen.

Wir haben ein hübsches Bungalow in Milo's Home. Eine Treppe runter gibt es einen kleinen Strand und nebenan ein Resort mit super leckerem Restaurant. Auf unserer Terasse genießen wir Gin-Tonic und Whisky-Cola mit Zutaten aus dem Duty Free,.. was will man mehr? Baden wäre nicht schlecht: Es gibt die Pools, aber die Strände bzw. das Meer in der näheren Umgebung sind sehr felsig und gerade für Jelle nicht sehr zum Baden geeignet.

Wir haben uns heute also einen Motorroller für ca 4 EUR / Tag geliehen und werden damit morgen die Traumstrände in der nicht so direkten Umgebung unsicher machen. Vielleicht kommen wir ja sogar dazu, ein wenig zu schnorcheln. Jelli ist schon ganz aufgeregt.






Der Belangan Beach...

... ist scheinbar sehr beliebt bei Hochzeitspaaren.

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Bye, bye Singapore – hello Bali! [Nov. 15th, 2018|12:39 am]
Jon
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Tag Drei in Singapur – wir bemühten uns früh aufzustehen, um vielleicht etwas mehr vom Frühstück abzubekommen. Aber da gab es auch nicht viel zu erhaschen – unser Bemühen wurde mit Warten auf Sitzplätze belohnt. Nach dem Check-Out inklusive erneutem Verweis auf das viel zu kleine Zimmer – welcher eher stoisch zur Kenntnis genommen wurde – stromerten wir noch etwas im anliegenden Chinatown herum, bevor wir uns in Richtung Flughafen aufmachten; diesmal mit U-Bahn statt Taxi.

Aber zunächst besichtigten wir, worum wir zuvor eher einen Bogen gemacht hatten: Tempel. Eigentlich haben wir in den letzten Jahren unserer Asien-Besuche bereits genug Tempelbesichtigungen für's Leben getätigt. Andererseits sind diese in Singapur besonders zu wertschätzen, als dass Singapur das Vorzeigebeispiel dessen ist, was die moderne Politik in Deustschland verteufelt: "Multikulti". Buddhisten, Hindus, Moslems, Christen,... sie alle leben Seite an Seite in gegenseitigem Respekt und ohne jegliche kriegerische Ambitionen. Es gibt nicht die eine dominierende Staatsreligion, wie wir es aus dem Abendland oder anderen Regionen der Welt kennen. Und so fanden wir unweit des Hotels quasi gegenüber einer Moschee auch einen Hindu-Tempel – ohne dass das irgendwie komisch wirkte.

Beim Blick aus unserem Hotelzimmer schauten wir auf dieses wirklich sehr plastisch wirkende Wandgemälde

Moschee rechts...

... Hindu-Tempel links. Und das in Chinatown.





Und nach nur drei Stunden Flug erreichten wir unser Quartier in Bali. Eine andere Welt...
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Singapur – Tag Zwei [Nov. 13th, 2018|07:25 pm]
Jon
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Der zweite Tag ist rum und an Eindrücken kaum ärmer als der erste.

Nach dem um 9 Uhr gerade noch vorhandenen Frühstück im Hotel unserer Qual stiefelten wir los, die Stadt auf's Neue zu entdecken. Stand gestern noch im Vordergrund, überhaupt einen Eindruck zu gewinnen, bewegten wir uns heute schon deutlich zielstrebiger aber mit nicht weniger Bewunderung durch die Stadt. Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, etwas vom Containerhafen zu sehen, für welchen es leider keine offizielle Besichtigungsmöglichkeit gibt; aber es gibt ja viele hohe Häuser, von denen man bestimmt einen guten Blick erhaschen könnte.

Angestachelt durch einen Tipp im Internet trieb ich meine Familie durch Chinatown zum Spottiswoode Park, wo es ein paar Wohnhäuser ("HDB Blocks") geben sollte, von denen gute Sicht auf den Keppel Harbour möglich sein sollte. Da wir keine konkrete Adresse für die Häuser hatten, irrten wir ein wenig umher und zogen einige Möglichkeiten in Betracht. Bis wir dann tatsächlich den Knopf zur 24. Etage drückten. Ich war begeistert – die anderen nahmen meine Freude zur Kenntnis.

Auf dem Weg dahin begeisterte uns aber alle wieder einmal die bunte Mischung der Stadtarchitektur und die kreative Kombination aus Beton, Glas und Natur in den vielen Neubauten.













Nach dem Sight Seeing Experiment "Hafenbesichtigung" nahmen wir die U-Bahn nach Little India, ein Bezirk dessen Name Programm ist. Inder sind nach Chinesen die zweitgrößte ethnische Gruppe in Singapur und Little India ist das indische Chinatown. Beim Verlassen der U-Bahn hatten wir sofort Curry-Düfte in der Nase. Wieder einem Internet-Tipp folgend besuchten wir das Mustafa Shopping Center, welches uns ein wenig an das MBK in Bangkok erinnerte. Auf den ersten Blick reinstes Chaos, Gewusel und unfassbare Mengen und Vielfalt an angebotener Ware; auf den zweiten Blick auch. Dergleichen kennt man aus Deutschland einfach nicht. Wir schauten nach einer Schwimmbrille für Jelle, und fanden sie gleich neben Gitarren und Keyboards, zwischen Drohnen, Stethoskopen und Potenzmitteln für Männer. Nichts, was es in diesem Center auf 6 Etagen nicht geben würde – außer eine Handschlaufe für unsere Action-Cam.







Nach Little India kehrten wir zurück in die Gegend, wo wir zuvor den Hafen gesucht und gefunden hatten – dort hatten wir nämlich auch das Carlton City gesehen, dessen Skybar ab 15 Uhr öffnen sollte. Da die Bar im Skypark des Marina Bay Sands erstmal 50 EUR pro Platz für eine Reservierung haben wollte, dachten wir – wir schauen mal, was andere so bieten. Die Skybar im Carlton City war öffentlich zugänglich und zu unserer Überraschung nicht annähernd so teuer, wie zum Beispiel die Whiskybar am Vorabend. Happy Hour Preise waren direkt in der Karte ausgewiesen – perfekt: Zeit für einen Singapore Sling!. Nebenbei bot die Bar auch noch einen fantastischen Blick auf den Hafen – wer hätte es gedacht. Wir blieben bis nach Sonnenuntergang und genossen Drinks, Snacks und Ausblick.






Den eigentlich schon perfekten Abend rundeten wir ab mit einen Spaziergang ...



... zur Super Tree Grove nahe der Marina, Teil der Gardens By the Bay, einer Art botanischer Garten. Super Trees sind – um mal Wikipedia zu zitieren:
[...] pflanzenbewachsene Stahlgerüste mit Höhen zwischen 25 und 50 Metern. Sie dienen unter anderem der Aufzucht von seltenen Pflanzen. Ferner wird mittels Photovoltaik Elektrizität für Beleuchtung und Kühlsysteme gewonnen, werden die Niederschläge zur Bewässerung der Pflanzen gesammelt und einige der Bäume dienen als Kühltürme für die Kühlsysteme in den Glashäusern.

Man versteht es eigentlich erst, wenn man sie sieht. Und das ist atemberaubend.











Nach aller Kritik muss man ja mal anmerken: Unser Hotel zeichnet sich durch eine perfekte Lage aus. In 20-45 Minuten erreicht man selbst mit Kinderwagen fast jedes Ziel zu Fuß.

Morgen kehren wir Singapur den Rücken zu. Endlich, wird unser Konto sagen. Dann also ab nach Bali. Strand, Strand und.. Entspannung am Bangaran Beach warten. Und... wir haben heute auch ein Quartier für die folgenden vier Nächte auf Flores gebucht. Spätestens in einer Wochek können wir also hoffentlich von Komodo-Waranen berichten. Nur bei der Flugbuchung nach Flores ist etwas schief gelaufen – aber das wird schon noch. Morgen. :-)
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