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Radtour um Schleswig Holstein

12. September. Mit dem Flixbus nach Hamburg, und auf die Bikes, fertig los. Einmal rund um Schleswig-Holstein, war der Plan. Wurde gemacht - so ziemlich. Zwei deutsche Weltmeere galt es zu besichtigen, Nordsee und Ostsee, die unterschiedlicher kaum sein könnten – wenn man mal alle anderen Weltmeere außen vor lässt.

Also Start Hamburg, erst einmal kurze Besichtigung der Speicherstadt. Unser persönliches Highlight: wir waren in (gefühlt) stundenlanger Suche zu blöd, einen anständigen Imbiss mit Fischbröchen zu finden und als wir dann zwischendurch mal kurz dachten, dann eben ein Eis, machte die Eisdiele, an der wir anstanden, kurzerhand zu; die Dame hinter'm Tresen hatte den Bottich mit Schokosauce ausgekippt. Na gut. Dann eben kein Eis.



Entlang der Elbe kamen wir dann zur Nordsee und fuhren dort mal vor und mal hinter'm Deich, aber vor allem immer mitten durch, durch die Schafskacke. Ein prägendes Erlebnis.








Dann auf einem Zeltplatz die Erleuchtung. Das isses. Sunny und Chair!




Und dann ließen wir plötzlich Schafsterrain hinter uns und sahen Strand. Natürlich nicht ohne, dass wir von einem äußerst souverän auftretenden Touristenopa angepöbelt wurden. "Könnt ihr nicht einmal die einfachste Regel befolgen, dass auf dem Deich kein Fahrrad gefahren wird???? Aus was für einer Assi-Gegend kommt ihr eigentlich?"

Dafür war Mittwoch und genau diesen einen Mittwoch hatte natürlich das Strandcafé in Hans Peter Ohrring zu. Und so schoben wir weiter.





Manchmal hatten wir nicht nur Regen, sondern auch Wind.






Schafskacke-Ex:




Und zack rüber nach Flensburg und zur Ostsee und die Küste entlang bis nach Kiel, wo ein Zug der deutschen Bahn schon auf uns und unsere Drahtesel wartete.



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El Hierro: Noch einmal quer über die Insel

Ganz oben im ewigen Nebel El Hierros gibt es den Garoé, den heiligen Baum. Das ist ein Lorbeerbaum, von dessen Art auf der ganzen Insel nur dieser eine Baum existierte und an dessen Blättern das Wasser aus der Luft kondensierte und herabtropft. Dummerweise wurde der Baum im 17. Jahrhundert von einem Sturm umgepustet und war dann erst einmal weg(?). Erst 1949 pflanzte man einen neuen Lorbeer hin und "verkauft" diesen jetzt den Touristen als den heiligen Baum - wobei die Schilder im Kleingedruckten natürlich verraten, dass das nur noch ein Symbolbaum ist.

Einzigartig war für uns also nicht so sehr der Baum, aber dafür eine kleine kupferglänzende Eidechse an seinem Fuße, die wir so auf der Insel noch nicht gesehen hatten.




Von dort machten wir uns zu einem kleinen Spaziergang in den umliegenden Wacholder-dominierten Nebelwald auf.








Und am letzten Tag nochmal Vulkanlandschaften inspizieren...

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El Hierro ist surreal

















Über den Wolken stehend, sieht man im Hintergrund, wie die Nachbarinsel "La Gomera" ebenfalls von Wolken überflutet wird.


Und wenn man dann abends in den Himmel schaut, präsentiert sich die Milchstraße wie an den Himmel gepinselt - wir arbeiten noch an besserem Fotomaterial ;-)


Rechtsunten im Bild ist übrigens das Sternbild des Skorpion schön zu erkennen.

Nach Aufgang des am Horizont zunächst blutroten Mondes verschwindet dann der Milchstraßenzauber.