mountainview

Sulawesi 2025 - Bunaken Eindrücke

Der Aufenthalt auf Bunaken machte einen großen Teil unserer Sulawesi-Reise aus. Dort hatten wir nach allem Abenteuer Entspannung und Erholung gesucht und gefunden. Für uns unvorbereitete Besucher waren die Wasserschildkröten klar das herausragende Highlight der sonst auch wunderschönen Unterwasserwelt, aber es gibt natürlich noch mehr zu erzählen.

Wir hatten unterwegs bereits aus Tomohon die ersten drei Nächte Two-Fish Resort gebucht. Das ist eines von mehreren klassischen Tauch-Resorts auf Bunaken, welches neben Tauchkursen und Ausflügen einem mit Vollpension auch das Kümmern um das leibliche Wohl abnimmt. Vollpension hatten wir noch nie - aber hatten kein Problem damit, uns darauf einzustellen. Bringt definitiv etwas Ruhe in den Tagesablauf, wenn man sich nicht um Essen kümmern muss. Das Essen im Two Fish Resort war aus ausreichend abwechslungsreich und lecker, nur das Frühstück war mit einer recht übersichtlichen Karte doch eher einfach gestrickt.

Das Resort bot auch Transfer von Manado oder vom Flughafen an, was wir insofern nutzten, als dass wir uns beim Bootsableger im Mangrove Park Bahowo ca. 45 Minuten entfernt von Manado abholen ließen. Mit dem Mietwagenanbieter vereinbarten wir, dass man uns den Wagen dort abnehmen würde - super praktisch, dass das hier so flexibel geht (gegen kleinen Aufpreis von 100.000 Rupiah / 5 Euro). Letztlich hätten wir Abholung nicht vom Resort organisieren lassen müssen - in Bahowo warteten einige Boote auf spontane Buchungen von Transfers zu einem Bruchteil der Resortpreise. Alles in allem waren wir aber auch mit unserem Transfer zufrieden, organisierten dann aber alle weiteren Bootsfahrten unabhängig vom Resort.

Im und ums Resort gab es auch über Wasser allerlei niedliches Getier, zum Beispiel Eidechsen und Unmengen kleiner und größerer Einsiedlerkrebse.














Vom Boot aus immer wieder zu sehen, Schildkröten beim Luftholen.



Das "Village" Bunaken war vom Resort aus in ca. 20 Minuten zu Fuß nach Süden zu erreichen. Von Verästelungen im Dorf abgesehen, gab es auf der Insel eigentlich nur eine "Straße", der man folgen konnte. Autos gibt es auf der Insel keine, aber Motorräder und so liehen wir uns einen Tag zwei Motorräder deren Zustand aber ziemlich unterirdisch war, so wie auch der Zustand des gepflasterten Wegs über die Insel, so dass wir uns bei einsetzendem Regen doch keine größere Ausfahrt trauten.

Abseits des Wegs dominiert Dschungel die Insel und zur Küste hin Mangroven.









Das Two Fish Resort liegt an der Ostküste der Insel, vom Dorf aus hatten wir aber einen schönen Blick auf den Sonnenuntergang.



Die Corona-Pandemie hatte einschneidende Wirkung auf viele touristische Angebote Indonesiens und auch Bunaken blieb nicht verschont. Etliche eigentlich wundschöne Anlagen blieben sich selbst und der Rückeroberung durch den Regenwald überlassen, wie zum Beispiel dieses Resort, an welchem wir beim Spaziergang entlang des Strandes vorbei kamen. Traurig aber auch spannend da quasi entdeckend mit Jelle reinzuschauen.



Ansonsten entdeckten wir die Gegend eher schnorchelnd. Bunaken ist rundum von einem traumhaften Korallenriff umzogen und auch direkt vom Two Fish Resort konnten wir einfach losschnorcheln, wobei die Fülle der Schildkröten eher auf der anderen Seite der Insel zu finden war - wie auch der Adlerrochen, den ich noch staundend erblickte, wie er unter mir langzog während die anderen gerade wieder aufs Boot kletterten.











mountainview

Sulawesi 2025: Bunaken Schildkröten

Die Begegnungen mit den riesigen Unterwasserschildkröten rund um die Insel Bunaken haben uns begeistert. Weil sich das in Fotos kaum ausdrücken lässt, hier ein paar Eindrücke per Video.



Jamiroquai hat mit "Drifting Along" quasi den perfekten Soundtrack geschrieben. Der Text transportiert wie maßgeschneidert das Gefühl, welches wir bei unseren Beobachtungen im Wasser hatten: zeitloses dahintreiben und absolute Entschleunigung. Das Gefühl überkommt mich dann beim Betrachten auch gleich wieder und das Ende des Videos kommt für mich irgendwie immer zu früh.

Interessant war dann für mich die Youtube-Statistik, welche eher ausdrückt, dass dieses Gefühl nicht vermittelbar ist. Die Hektik oder Ungeduld unserer Zeit dominiert wohl - oder das Desinteresse an Schildkröten :-D. Im Schnitt "schaffen" die Betrachter gerade einmal 1,5 Minuten.
mountainview

Sulawesi 2025: Siladen

Als kleines besonderes Highlight hatten wir uns drei Nächte auf Siladen gegönnt. Siladen ist eine kleine Insel in Sichtweite von Bunaken und klein heißt, das man sie bei Ebbe in einer Stunde zu Fuß am Strand umrunden kann. Um die Insel verteilt befinden sich neben einem kleinen Dorf drei Tauchresorts, welche sich doch ziemlich über dem sonstigen Preisgefüge der Region einordnen. Dabeisein ist alles. ;-)

Wir gönnten uns die Beach Villa im Kuda Laut Boutique Dive Resort (wennschon, dennschon). Die Anreise kombinierten wir mit einer Schnorcheltour einmal rund um Bunaken und wieder faszinierten uns neben den wundervollen Korallenriffen vor allem die Schildkröten. Riesig groß und majestätisch gleiten sie durchs Wasser und wir mittendrin - einfach traumhaft.

Aber zunächst war da der herzliche Abschied am Two Fish Resort.





Das Boot legte direkt auf dem Strand vor dem Resort an, nachdem es vorsichtig die Korallen umfahren hatte. Noch am Strand wurden wir mit Begrüßungsdrinks willkommen geheißen - ein guter Start. Der weitere Verlauf war vor allem von Seele baumeln lassen geprägt. Der Bungalow (alias "Beach Villa") war abgesehen von der Lage am Strand nicht weit über üblichen Standards - aber das Essen: Vollpension bedeutete morgends Buffet und mittags und abends super leckere Drei-Gänge-Menüs, bzw. 5 Gänge, wenn man Gruß aus der Küche und Brotkorb mitzählt. Wirklich gut.

Während Jelle und ich aus gesammelten Muscheln und Schnecken ein Schachspiel am Strand gestalteten, genoss Janine die Massagen im Spa. Alle happy. :) Und natürlich war dort weiterhin die fantastische Unterwasserwelt, welche Siladen umgibt.



Muschelsucher vor Siladen

mountainview

Sulawesi 2025: Bunaken - Delfin Tour

Wir sind nun bereits den zweiten Tag auf Bunaken und hatten spontan eine Tour zur Delfinbeobachtung für den Vormittag gebucht. Das war fantastisch. Es waren soo viele...





Aber noch beeindruckender war der anschließende Schnorchelstopp, wo wir grünen Meeresschildkröten begegneten. Diese waren viel größer als alle Schildkröten, die wir je im Meer gesehen haben und auch so viele - 10, 20, 30? schwer zu sagen. - und so entspannt. Man konnte einfach mitschnorcheln, ohne dass sie gestresst wirkten oder flüchteten.









Und am Riff immer mit dabei und gern beobachtet, die üblichen Verdächtigen :)





Zurück im Two Fish Resort... krabbelten neben unserem Bungalow unzählige kleine Einsiedlerkrebse. Wer hätte gedacht, dass die auch auf Grünzeug klettern bzw. sich gegenseitig da raufjagen.

mountainview

Sulawesi 2025: Tumbak Island Cottage

Etwa zwei Stunden Fahrt hinter Tomohon erreichten wir etwas orientierungslos das kleine Küstendorf Tombak. Die Dorfkinder spürten unsere Verunsicherungen und leiteten uns stürmisch durch das Dorf bis zum Bootsableger, wo ein Einheimischer mit Gesten andeutete, er würde uns zur Insel bringen.



Im Sonnenuntergang erreichten wir diese wirklich besondere Unterkunft, welche keinerlei Luxus dafür aber Abgeschiedenheit und authentisches Feeling mit ihren Bungalows und Stegen auf Stelzen auf der kleinen Mangroveninsel vor der Küste bietet.











Am heutigen Morgen begleiteten wir nach dem Frühstück unseren Wirt Yuan und die übrigen Gäste auf eine Schnorcheltour. Dabei sahen wir im Hintergrund den Vulkan Sokutan eindrucksvoll Rauch ausstoßen.











mountainview

Sulawesi 2025: Tomohon Umgebung

Seit der Wanderung auf den Lokon sind zwei Tage vergangen und es kommt uns schon wieder so weit her vor. Inzwischen sind wir an der Küste im Tumbak Island Cottage, wo wir in kürze unsere zweite Nacht verbringen werden. Zuvor sollen aber noch ein paar Eindrücke aus der Gegend um Tomohon geteilt werden, wo wir noch ein paar Stopps einlegten.

Nach der Lokon-Wanderung hatten wir noch etwas Zeit bis zum Abendessen und so fuhren wir zum Lindow-See, wo es in Folge der vulkanischen Aktivitäten heiße Quellen und viel schwefligen Gestank gibt.







Der Fußweg zu den Qellen war ziemlich abenteuerlich, matschig-rutschig und teilweise recht provisorisch gangbar gemacht, zum Beispiel hier mit diesen Bambusstämmen über ein Matschfeld.



Auf den Fahrten durch die Gegend zog uns immer wieder die Umgebung in ihren Bann. Immer im Blick der endlos scheinende Urwald, der auch rechts und links die Straßen säumte und teilweise auch zurückeroberte und dazwischen Siedlungen der Menschen.









Am nächsten Morgen beobachteten wir beim Frühstück ein letztes Mal gebannt die bunten Vögel im Garten des Gardenia Inn, wie sie sich am Nektar der Blüten bedienten.









Kurz hinter Tomohon legten wir noch einen kurzen Stopp beim Tumimperas Wasserfall ein. über 200 Stufen führten am Rand des Dorfes Pinaras steil hinab und offenbarten erst auf den letzten Stufen, was die Geräuschkulisse bereits zuvor andeutete: den Blick auf den eindrucksvollen Wasserfall. Die Dschungelkulisse drumrum war wirklich einmalig. Wir waren ganz allein dort und gönnten uns daher ein Bad in dem Becken unter dem Wasserfall.







Mehr als auffällig ist die christliche Dominanz und Präsenz in der Region. Während das Indonesien sonst vorwiegend muslimisch geprägt ist, gibt es einzelne Ausnahmeregionen. Nordsulawesi scheint so eine zu sein und auf unserer Fahrt nach Tumbak staunten wir über die Zahl der Kirchen selbst in kleineren Dörfern. An einer Stelle zählten wir ca. 8 Kirchen innerhalb von vielleicht 1-2 Kilometern - teilweise direkt nebeneinander.



Fast ebenso religiös mutet der nationalistische Schmuck der Straßen an. Überall wehen rot-weiße Wimpel und Flaggen, endlos die Straßen in den Ortschaften säumend. Nun war gerade erst Unabhängigkeitstag, aber mancher Schmuck bleibt bestimmt das ganze Jahr über stehen, wie zum Beispiel die bemalten Bordsteine.
mountainview

Sulawesi 2025: Lokon Vulkan

Das mit dem Frühaufstehen... es lässt uns diesen Urlaub nicht los. Über das Gardenia hatten wir einen Guide für die Vulkanwanderung vermittelt bekommen und wegen der drohenden Sperrungen des Nationalparks durch die Wald- und Parkbehörde empfahl der Guide, schon 4:30 zu starten, um noch vor irgendwelchen Wachposten am Vulkan zu sein.

4:00 Uhr klingelte der Wecker. Und nachdem wir geduscht und angezogen waren stellten wir fest, dass es doch ziemlich stark regnet. Nach Kontaktaufnahme mit dem Guide erfuhren wir, dass er schon auf dem Parkplatz wartete - ja, dass er dort sogar im Auto übernachtet hätte. Also gingen wir dorthin, um persönlich zu sprechen. Letztlich sagten wir die Tour aber ab.

Müde ließen wir uns wieder ins Bett fallen.

Nach dem Frühstück sprachen wir mit einem weiteren Guide, welcher sich aber komplett gegen Lokon-Touren verwehrte, weil gesperrt. Und so vereinbarten wir für morgen eine Tour zu einem anderen Vulkan. Um uns aber selbst ein Bild von der Lage zu machen, steuerten wir den Lokon daraufhin selbst an. Ohne Guide hatten wir auch glaubwürdiges Potenzial uns doof zu stellen, falls wir in eine Kontrolle geraten sollten.

Aber es gab keine Kontrolle. Der Anstieg durch ein altes Lavaflussbett war relativ einfach, es nieselte immer wieder leicht aber je höher wir kamen, desto mehr klarte der Himmel auf.





Als sich hinter dem Kamm der riesige Krater öffnete, aus welchem es an mehreren Stellen qualmte, waren wir ziemlich überwältigt. Da wir keinen Guide und keine Ahnung hatten, wussten wir nicht so recht, wann wir auf den Krater treffen und was uns dort erwarten würde.

Die Dimension lässt sich vielleicht erahnen, wenn man die Personen rechts im folgenden Foto betrachtet.







Während Janine und ich noch gebannt auf den Krater starrten, entdeckte Jelle nebenbei einen Hirschkäfer, der auch ziemlich beeindruckend war.



mountainview

Sulawesi 2025: Kali Wasserfall

Auf dem Weg nach Tomohon - kleiner Zwischenstopp und kurze Wanderung zum Kali Wasserfall. Zum Aufspüren des Startpunkts für die Wanderung fragten wir uns bei Einheimischen durch, weil Google Maps uns zunächst in die Irre geführt hatte. Auf dem Weg zum Wasserfall sahen wir einige verfallene Infrastruktur alter Zeiten, wo die Gegend offenbar auf mehr Tourismus eingestellt war.











Nicht zu vergessen im christlich geprägten Nord-Sulawesi: Jesus, der Schutzpatron der Mobilität...

mountainview

Sulawesi 2025: Verregneter Abschied vom Tangkoko Nationalpark

Vor Abreise aus dem Tangkoko Nationalpark wollten wir gestern nochmal eine frühe Tour wagen. Guide Junly hatte von einer Anhöhe erzählt, von wo aus man super den Sonnenaufgang und auch Nashornvögel beobachten konnte. 4:15 Uhr klingelte der Wecker, 5 Uhr waren wir verabredet. Frühstück war auf dem Berg geplant, welches uns vom Tangkoko Birding Cottage extra nachgeliefert werden sollte.

Leider spielte das Wetter nicht schon auf dem Hinweg nieselte es und oben wurde es nicht besser. Die Stimmung war mystisch, aber lud nicht zum längeren Verweilen ein, insbesondere da ausgerechnet Junly nicht sehr gut präpariert war und nach seiner Motorradfahrt durchnässt fröstelnd im T-Shirt dastand. Und so fuhren wir nach Abwarten des von Wolken verdeckten Sonnenaufgangs zurück ins Quartier und frühstückten dort.









Nach Check-Out aus der Unterkunft schauten wir noch einmal bei dem Hügel vorbei. Der Ausblick auf den Dschungel war fantastisch, uns fehlte aber die Geduld, auf besondere Vogelsichtungen zu warten.



Im Anschluss setzten wir unsere Fahrt nach Tomohon fort, wo wir auf Empfehlung von Reyni aus der Birding Cottage ein Zimmer im Gardenia Country Inn gebucht hatten. Tomohon sollte unser Ausgangspunkt für eine Wanderung auf den Vulkan Lokon sein. Reyni hatte uns aber auch gesagt, dass der Lokon wohl seit 3 Tagen für touristische Besuche gesperrt wäre, weil die zuständige Waldbehörde einen neuen Chef hat, welcher etwas rigoroser auf den Personalmangel in der Nationalparkbetreuung reagierte - aber so ganz klar war die Lage nicht, wir wollten also mal vor Ort schauen.
mountainview

Sulawesi 2025: Tangkoko Nationalpark

Die Kommunikation mit dem Mietwagenverleih endete am Sonntag mit "I will provide a vehicle for you" und das war dann auch das letzte, was wir von ihnen hörten. Weder ging jemand ans Telefon noch reagierten sie auf Textnachrichten. Und so suchten wir Montag nochmal frisch und wurden im dritten Anlauf fündig und bis 12 Uhr wurde uns ein Mietwagen ans Hotel gebracht, für 500.000 Rupiah/Tag (ca. 25 €). Wunderbar.

Während Janine uns im Hotel auscheckte, erleichterten Jelle und ich den örtlichen Geldautomaten um 10 Millionen Rupiah (ca. 500 €), was wegen des Limits des Automaten 8 Abhebungen brauchte. Das Bündel Scheine war schon eindrucksvoll. Aber das Auto sollte bar bezahlt werden und im Tangkoko Nationalpark war ebenfalls Bargeld gewünscht und es gibt dort keinen Geldautomaten ... also auf Nummer sicher etwas mehr abgehoben.

Anschließend noch ein Stopp im Telkomsel-Laden in Manado und eine SIM-Karte geholt. Für 70.000 Rupiah (3,50 €) bekam ich eine SIM-Karte inkl. 20 GB Datenvolumen, das war definitiv günstiger als die Anbieter im Flughafen Jakarta.

Anschließend steuerten wir unser Quartier im Tangkoko Nationalpark an, buchten noch eine Trekking-Tour für den nächsten Morgen und entspannten ein wenig am Strand.

5:30 Uhr Frühstück. Autsch.

6 Uhr startete die Tour, auf die uns Guide Junly und sein Azubi Owen begleiteten. Ziel war es, eine Reihe Tiere aufzuspüren, die in Sulawesi endemisch, also sonst nirgends auf der Welt wildlebend zu finden sind. Dazu gehört der Bärenkuskus, Helmhornvögel, Schopfaffen, der Einsiedlerliest (eine Eisvogelart, aka green-backed Kingfisher). Außerdem wollten wir noch den Koboldmaki sehen, dafür hatten wir aber für den Abend eine weitere Tour geplant, da das nachtaktive Tier erst zur Dämmerung aus seiner Schlafhöhle kriecht.

Langer Rede kurzer Sinn.. es war ein toller Tag und wir haben mehr Tiere gesehen als wir zu hoffen gewagt haben und insbesondere alle von obiger Liste.

















Die große Python lag aufgewickelt am Ende eines langen hohlen Baumstammes, in den ich mit Taschenlampe fast reinkroch, um das Foto zu machen. Davor flatterten noch Fledermäuse in dem Stamm rum - aufregend.












Und dann, nach etwas durchatmen und kurzem aber heftigem Regenschauer, die Abendwanderung, ab 16 Uhr:

Der Guide führte uns zu einem Nest einer kleinen Koboldmakifamilie in einem holen Baum, die gerade so langsam aufwachten, als wir ankamen. Auf mich wirkten sie optisch wie ein drollig-süßer Mix aus Gremlin und Baby Yoda. Auf jeden Fall faszinierend und wir beobachteten sie eine ganze Weile, wie sie nach und nach aktiver wurden, auf naheliegende Äste sprangen, Zweige kauten .. bis das Licht selbst bei ISO 12500 kein sinnvolles Bild mehr in der Kamera produzierte.







Auf dem Rückweg dann dieser schlafende blassblaue Monarch auf einem Ast unweit des Weges.. irgendwie surreal.





Und während wir hier abends noch auf unserer Bungalowterrasse mit Blick in den Dschungel chillen, haben wir so langsam den Rest der Reise konkretisiert. Morgen, nach einer weiteren frühen Tour zum Sonnenaufgang, werden wir nach Tomohon fahren, von wo wir eine Wanderung auf den Lokon-Vulkan unternehmen wollen. Dann nach zwei Nächten weiter zu einem Geheimtipp unserer hiesigen Gastgeberin, zum Tumbak Island Cottage Ratahan und dann eine Woche auf die Bunaken zum Schnorcheln. Dabei plätschert nebenher ein Bach, pfeifen verschiedene Vögel, zirpen Zikaden und Fledermäuse, rascheln Blätter... eine sehr beruhigend wirkende Kulisse hier im Birding Cottage Tangkoko.