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Jon

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Kaikoura [Nov. 24th, 2014|04:45 pm]
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Nach kurzem Aufenthalt in Sydney, wo wir im wunderschönen botanischen Garten flanierten, die Oper bewunderten und am Bondi Beach ein paar Surfern zuschauten, sind wir nun schon den dritten vierten Tag in Neuseeland und haben eine der größten Attraktionen bereits abgehakt: Kaikoura.

Kaikoura ist ein gemütlicher kleiner Ort nördlich von Christchurch, direkt am Meer, welches während unseres Besuchs morgens ruhig und abends stürmisch daherkam. Das Besondere an Kaikoura aber ist seine Lage, da nur knapp zwei Kilometer vor dessen Küste der Ozean in einen 1600 Meter tiefen Graben abfällt. Diese Gegebenheit scheint den Pottwalen und anderen Meeressäugern gut zu gefallen, so dass man sie dort das ganze Jahr über antreffen kann und Kaikoura somit zu einem beliebten Ort für Whale Watching machte. Und dann gibt es da auch noch Robben, Albatrosse und anderes exotische Getier – der gemeine Tourist ist begeistert.

Wir waren auch begeistert, bis wir erfuhren, dass Kinder unter drei Jahren nicht von den Tour-Booten mitgenommen werden. Kann man zwar verstehen, für uns ist das aber natürlich trotzdem blöd. Solche Abenteuer leben ja auch davon, dass man sie gemeinsam erlebt. Also buchten wir getrennte Touren: gestern früh "Bird Watching" für mich und heute früh "Whale Watching" für Janine.

Die Bird Watching Tour war sensationell. Albatrosse und Petrels (dt: Sturmvögel) waren die Stars der Tour und erschienen jeweils in verschiedenen Arten. Ganz nebenbei sahen wir etliche Delfine, welche energiegeladen unser Boot begleiteten, und eine Robbenkolonie. Neben mir war noch eine Familie mit zwei Kindern auf dem kleinen Boot und der gemütliche Skipper, der uns fachkundig Details zu den Tieren erklärte und zur Halbzeit Kakao und Kekse anbot.

Janines Tour war leider nicht so toll, und das obwohl sie eigentlich alle Tiere sah, auf die sie gehofft hatte. Sie hatte die früheste Tour gebucht, welche um 7:15 Uhr starten sollte und Janine erschien schon überpünktlich 6:45 Uhr an der Whale Watching Station. Zu ihrer Überraschung erfuhr sie dort, dass um 6:45 noch eine frühere Tour ging, welche nur wenige Teilnehmer hatte, und sie fragte, ob sie gleich da mitfahren könnte. Das ging natürlich nicht. Das gäbe wohl organisatorische Probleme. 7:15 Uhr entlud sich eine Busladung Portugiesen in die Station, welche jeweils mit mehreren Köchern voll Objektiven, Stativen und viel Trara anrückten. Das Speedboat füllte sich bis zum Rand und ein strenges Programm wurde durchgezogen. Während der Fahrt musste man drin sitzen und konnte quasi nicht rausschauen. Bei festgelegten Stopps stürmte die Meute zu ihren Stativen und Janine und ein paar andere nicht so drängelige Zeitgenossen versuchten über die Schultern der Vordermänner auch ein paar Blicke über die Reeling zu erhaschen. Immerhin, es wurden zwei Pottwale gesichtet und auch ein paar Delfine und Janine schaffte es bei all der Drängelei auch ein paarmal den Auslöser zu betätigen. Glücklich war sie dabei aber nicht, es war zu grotesk.

Neuseeland präsentiert sich uns als Mix europäischer Highlights. Man nehme Schottland, Norwegen, Island und die Schweiz, schüttele sie einmal durch und kippe sie auf zwei kleine Inseln und, tada!.. so muss Neuseeland entstanden sein. Malerische Hügellandschaften mit endlos vielen Schafen und Kühen, schneebedecktes Hochgebirge, Fjorde, Gletscher und Vulkane; alles auf engstem Raum. Mittendrin ein paar wenig befahrene Straßen, wenn man mal von den Hauptverkehrsadern absieht. Perfektes Territorium für eine Radtour eigentlich und tatsächlich schlugen auf dem Motelzeltplatz drei französische Radler auf, welche auf dem Weg zur Nordinsel waren.

Nach der doch etwas enttäuschenden Whale Watching Tour in Kaikoura sind wir heute weiter gefahren und haben unser Nachtlager auf der Gänseblümchenwiese eines (fast) freien Zeltplatzes bei Balmoral aufgeschlagen. Zahlbar waren nur 5 Euro über eine "Honesty Box".

Hier ein paar unserer Eindrücke:


















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Bye bye, Western Australia [Nov. 18th, 2014|02:29 pm]
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Und zack! sind sie rum, die ersten fünf Wochen – vergangen wie im Flug. Wir sitzen nun in Perth am Flughafen, Janine döst und Jelle lärmt rum. Da kann man doch wunderbar die Zeit für ein paar Zeilen nutzen.

Seit dem letzten Eintrag ist wieder einiges passiert: Wir haben in Monkey Mia Delfine gesehen, die dort täglich bis an den Strand kommen. Von den Rangern bekommen ausgewählte Tiere täglich ein paar Fische, jedoch bei weitem nicht genug, um ihren Tagesbedarf zu decken. Es ist also sichergestellt, dass sie wild bleiben und selbst jagen. Es war echt schön, die Tiere so nah zu sehen und wir hatten auch Glück und wurden von den Rangern gewählt und durften jeder einen Fisch verfüttern. In Monkey Mia sahen wir auch Pelikane und haben im Restaurant Barramundi und Känguru gegessen. Lecker. :-)

Nach Monkey Mia sind wir weiter nach Süden entlang der Küste. In Kalbarri stoppten verbrachten wir drei Nächte und besichtigten die Gorges (Schluchten) im Kalbarri Nationalpark. Die Landschaft wechselte in Kalbarri und wir sahen blühende Büsche und Bäume. Das fühlte sich erstmals wie Frühling an. In Kalbarri trafen wir auch ein deutsches Paar aus Zwickau wieder, welchem wir schon zuvor an mehreren Orten begegnet waren. Es ist immer wieder komisch, wie man nach tausenden Kilometern doch regelmäßig den gleichen Leuten begegnet. Die folgenden Etappen und Abende verbrachten wir immer wieder mit den Zwickauern und erlebten ein paar nette Stunden zusammen.

Nach Kalbarri übernachteten wir in Green Head, wo wir eine Schnorcheltour zu einer Seelöweninsel buchten. Wir fuhren getrennt, so dass immer einer mit Jelli an Land blieb. Die Tour war fantastisch! Die Tiere wirbelten um uns herum, sprangen und spielten.

Wir übernachteten anschließend im Yanchep Nationalpark kurz vor Perth, wo wir viele Kängurus und zwei Koalas sahen. Wir hatten schon befürchtet, auf diesem Trip keinem Koala zu begegnen... Glück gehabt! :-)

Gestern am Pool besuchten wir Dave und Jenny, welche wir im Yardie Homestead (bei Exmouth) kennengelernt hatten. Die beiden hatten uns zu sich eingeladen und so nutzen wir gestern die Chance und besuchten sie in ihrem Zuhause in Perth und verbrachten einen wunderschönen Tag mit Dave und seiner Familie am Pool mit Grill und kühlen Getränken.

Jetzt geht unser Flieger... Fotos und weitere Details folgen aus Sydney oder Neuseeland. :-)
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Hi Hai [Nov. 8th, 2014|05:21 am]
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Kurz nach Acht brachen wir heute früh auf, zur Shark Nursery, wo wir gestern "nur" ein paar düstere Schatten von Haien in den schlammvernebelten Wellen sahen. Heute sollte alles besser werden. Die See war ruhiger, wenn auch leider nicht ganz ruhig, aber deutlich klarer und wir konnten deutlich besser sehen. Vor allem Steine, von denen gestern noch nichts zu erahnen war. Aber wo waren die Haie!?! Nichtmal Rochen waren da, von denen wir ja gestern etliche gesehen hatten.

Nach einer Weile drehten wir enttäuscht um. Schon auf dem Rückweg begegneten uns zwei ältere Herren, die von zwei Haien berichteten, die sie in der Bucht gesehen hätten und so starrten wir gebannt auf das Wasser. Nach einer Weile konnten wir einen einzelnen Hai ausmachen und dann einen zweiten. Wir warteten und nach und nach trudelten weitere Haie an. Langsam glitten sie durchs Wasser und je mehr Artgenossen eintrafen, wurden sie verspielter und beweglicher. Offenbar brachte die herannahende Flut die Tiere mit, wir waren einfach zu früh am Strand gewesen. 17 Haie zählten wir zuletzt, dicht beieinander und es schienen weitere zu folgen. Fast wie in dem Video, welches wir vorher gesehen haben.



Und just, als ich diese Zeilen schreibe, kommt Janine vom Schnorcheln zurück und berichtet von zig Haien, denen sie begegnet ist. Aufregend! :-)
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Impressionen vom Ningaloo Reef [Nov. 7th, 2014|10:16 pm]
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Yardie Homested Campground kurz vor dem Cape Range Nationalpark


Turquoise Bay


Tulki Beach – an dem Strand haben wir auch eine Nacht gecampt. Am Abend tummelten sich etliche Kängurus in der Nähe des Campers, eins lief direkt an uns vorbei als wir Abendbrot aßen.






Auf dem Weg zur Shark Nursery nördlich der Coral Bay








Haie im trüben Wasser
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Coral Bay und das Ningaloo Reef [Nov. 7th, 2014|08:21 am]
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Wir verbringen nun schon den zweiten Tag in diesem malerischen Strandparadies welches seinem Namen alle Ehre macht: Coral Bay. Es ist das erste Mal, dass wir zwei Nächte an einem Ort verbringen, aber dieser ist so unverschämt schön, es geht gar nicht anders. Der Zeltplatz liegt direkt am Strand und wir stehen in der ersten Reihe "Ocean View" und blicken aus dem Schatten der breiten Markise des Campers direkt auf die türkis leuchtende Bucht. Man läuft vielleicht zehn Meter zum Strand und schwimmt dann nochmal so viel und befindet sich dann direkt über riesigen Korallen der verschiedensten Farben und Formen. Manche sehen aus wie Rosen, mit gewundenen kalkigen Blättern mit einem Durchmesser von mehreren Metern, andere zeigen verschlungene Windungen, die uns an Gehirne erinnern und wieder andere bestehen aus fraktalen Verästelungen in unvorstellbarer Fülle.

Inmitten der Korallenpracht tummeln sich allerlei bunte Fische, deren Namen ich nicht kenne, aber das tut der Freude keinen Abbruch. Den ein oder anderen erkenne ich aus Findet Nemo wieder und ich komme mir oft vor als würde ich in einem riesigen Aquarium paddeln, in welches all die Korallen und Fische auf unnatürliche Weise gezwängt wurden. Die Fische sind so ruhig und friedfertig und schwimmen scheinbar unbeeindruckt von unserer Präsenz ihre eigenen Wege, man glaubt manchmal, sie einfach aus dem Wasser pflücken und in die Hand nehmen zu können. Auf magische Weise scheitert der Versuch dann aber doch, ohne dass dabei Hektik aufkommen würde. Ein eleganter Flossenschlag und die träge menschliche Hand ist umschifft. Gestern Abend sah ich noch einen Blaupunktrochen, der meinte sich im Sand vor mir unsichtbar machen zu können und heute früh wurde Janine von drei Riffhaien überholt – "unterholt" müsste man eigentlich sagen – worauf ihr Puls mal kurz nach oben schnellte. Als ich dann schauen wollte, konnte ich sie leider nicht mehr auftreiben.

Zwanzig Minuten den Strand hinunter kommt man zu einer Bucht, welche als Shark Nursery bekannt ist. Dort tummeln sich junge und alte Riffhaie und bei ruhiger See kann man dem Treiben entspannt vom Strand aus zusehen. Leider war die See bei unserem heutigen Besuch eher rauh und der Meeresboden aufgewühlt, so dass die Sicht im Wasser sehr schlecht war. Wir sahen die Schatten einiger Haie im Wasser aber das war noch etwas unbefriedigend. Wir werden also morgen früh auf ruhigeres Wasser hoffen und den Strandspaziergang wiederholen. Was uns an Haien fehlte, machten dafür die Rochen wieder wett. Etliche ruhten im flachen Wasser, so dass wir sie beim Vorbeilaufen beobachten konnten. Schon vor unserem Trip hatte uns ein Video begeistert, welches die Bucht aus der Luft zeigte. Da ahnten wir noch nicht, dass wir diesen Ort selbst aufsuchen und dort Haie sehen würden.

Es erfüllen sich all unsere Träume vom sagenhaften Ningaloo Reef. Tatsächlich ist Coral Bay schon unsere zweite Station am dem Riff, welches sich über 250 Kilometer an der Westküste Australiens langzieht. Wir verbrachten zwei traumhafte Tage schnorchelnd westlich von Exmouth im Cape Range Nationalpark. Exmouth ist vor allem dafür bekannt, dass sich dort im Mai/Juni Walhaie herumtreiben, aber Anfang November hatten wir diesbezüglich keine Chance. Dafür kamen wir just zur Fortpflanzungszeit der Wasserschildkröten, die sich dort alljährlich ein Stelldichein liefern. Im Cape Range Nationalpark fehlt ein Großteil der touristischen Infrastruktur, welche wir hier in Coral Bay vorfinden (Shops, Elektrizität, Duschen, usw.), dadurch ist das Naturerlebnis dort urtümlicher und die Strände sind deutlich leerer. Die Korallen fanden wir nicht ganz so gigantisch wie hier in Coral Bay, in ihrer Zahl und Pracht aber dennoch umwerfend schön und es gab deutlich mehr Fische. Und Schildkröten! Etliche kleinere Exemplare (ca. 40-50 cm) konnten wir beobachten und sogar anfassen, als sie direkt neben uns zum Luftholen auftauchten, aber Janine schoss den Vogel ab, als sie bei einem Schnorchelgang ein Meermonster erwischte, welches über einen Meter groß war. Ich bin sofort hinterher, konnte sie aber leider nicht finden. Und weil die Schildkröten so tolle Kerlchen sind, haben sie sogar eine eigene Webseite.

Nachdem sich Jelli bei unserem ersten Stranderlebnis am Eighty Mile Beach noch den Sand in die Augen rieb und das darauf folgende Geschrei groß war, hat er sich inzwischen an seine schnieke Sonnenbrille gewöhnt und die Augen bleiben sandfrei. Das hält ihn aber nicht von ab, sich die krümelige Masse regelrecht in den Mund zu schaufeln. So ganz verstanden haben wir noch nicht, was er daran findet, aber er scheint sich ganz gut dabei zu amüsieren. Der UV-Schutzanzug, den wir von Stefan und Inga bekamen, macht sich auch sehr gut und unter der Strandmuschel, die wir hier im Supermarkt gekauft haben, lässt es sich wirklich aushalten. Die Temperaturen sind auch längst nicht mehr so extrem wie noch vor einer Woche, wo wir regelmäßig die 40-Grad-Marke knackten. Es weht eine angenehm kühle Brise und man muss nur aufpassen, sich nicht zu lang der direkten Sonne auszusetzen. Die Klimaanlage im Camper brauchen wir tagsüber gar nicht mehr, was uns auch etwas unabhängiger macht, da wir nicht auf einen Stromanschluss angewiesen sind.

Morgen düsen wir weiter nach Süden in Richtung Monkey Mia, wo angeblich Delfine täglich an den Strand kommen und sich von Rangern füttern lassen. Wir sind gespannt.
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Eighty Mile Beach [Oct. 31st, 2014|02:12 pm]
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Vom Eighty Mile Beach hatte ich ja schon geschwärmt. Vom Highway Nr. 1 waren es 9 Kilometer ungeteerte Piste bis zum Zeltplatz (mit unserem Camper sind bis zu 11 Kilometer unbefestigte Zufahrt gestattet). Dort schlugen wir uns direkt hinter der Dühne unser Nachtlager auf und brauchten somit nur noch wenige Schritte bis zum perfekten Strand. Auf dem Strand befand sich ein vielleicht fünf Meter breiter Streifen, links und rechts bis zum Horizont laufend, prall gefüllt mit Muscheln, Schnecken, Korallen und Seesternen – viel zu viel für die begeisterte Sammlerin.

Wegen der vorherrschenden Ebbe gingen wir nur mit den Füßen ins Wasser. Ein anderer Gast und begeisterter Angler auf dem Zeltplatz erzählte uns später, dass er erst kürzlich 14 Haie an einem Tag aus dem Wasser gezogen hätte und man dort besser nicht baden sollte. Man sieht sie nur nicht, weil das Wasser am Eighty Mile Beach zu trüb/aufgewühlt ist, aber sie sind da. Gut zu wissen. ;-) Die Haie hat er alle wieder frei gelassen.

















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Broome [Oct. 31st, 2014|01:52 pm]
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Broome ist eine für hiesige Verhältnisse größere Stadt an der Westküste Australiens, vermutlich die größte zwischen Perth und Darwin. Nach langer Fahrt durch das trockene Buschland erreichten wir in Broome also das Meer und waren begeistert.







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At the Westcoast [Oct. 30th, 2014|09:23 am]
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In eher gemütlichen Etappen haben wir nun auf dem Highway Nr. 1 die Kimberleys gekreuzt und sind an der Westküste angekommen. Über 2500 Kilometer sind seit Darwin vergangen und die Landschaft wandelt sich langsam. Unzählige ausgetrocknete Flüsse haben wir gekreuzt und über tausende Kilometer prägten Buschland, Gestrüpp und Termitenhügel das Bild. Insbesondere letztere haben uns nachhaltig beeindruckt, sowohl in Größe als auch Anzahl.

 

Meist überstehen wir die heiße Mittagszeit (zum Teil über 40°C) fahrend im klimatisierten Auto und schlagen am frühen Nachmittag nach 200 bis 400 Kilometer am jeweils nächsten Ziel auf. Jelli verschläft einen Großteil der Autofahrten und freut sich, wenn wir dann nachmittags Zeit für ihn haben.

 

Wie es an einer Westküste so üblich ist, geht tagtäglich die Sonne über dem Meer unter und bietet uns ein spektakuläres Schauspiel. Dank abendlicher Ebbe glüht dabei der endlos breite und lange Strand im roten Licht. Am unfassbar schönen Eighty Mile Beach waren quasi allein. Links und rechts Strand so weit das Auge reicht und vor uns das türkisblaue Meer. 220 Kilometer ist der 80 Mile Beach lang (interessante Mathematik), besteht aus perfektem weißen Sand und unendlich vielen Muscheln. Und niemand war da außer wir. Es war wirklich surreal. Wir genießen die gemeinsame Zeit in vollen Zügen.

 

Nach einer Übernachtung in der Minenhochburg fahren wir heute zum Karijini Nationalpark, wo wir auf tiefe Schluchten hoffen, die uns hoffentlich ein wenig für die verpasste Gibb River Road entschädigen. Mit unserem Camper haben wir uns inzwischen angefreundet und genießen die gewonnene Bequemlichkeit. Auf Grund der hohen Temperaturen übernachten wir bisher immer auf kommerziellen Campingplätzen. Das geht zwar ganz schön ins Geld (ca. 30 EUR pro Nacht, das läppert sich!) aber so haben wir immer Strom für die Klimaanlage und Waschmaschinen für die Klamotten.

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Eindrücke aus Kuala Lumpur nachgereicht [Oct. 25th, 2014|08:18 am]
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Hier noch ein paar Eindrücke aus Kuala Lumpur nachgereicht:

Vor den Petronas Towers:


Lecker Watermelon Shake:


Chinatown:


Das lustigste war echt, wie die Einheimischen auf Jelli reagierten. In Restaurants bat das Personal regelmäßig drum, ihn halten und rumzeigen zu dürfen. In einem Thai Restaurant bot man mir sogar an, ihn zu wickeln. Janine war grad zur Massage -- da konnte ich nicht nein sagen. :-)
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Kakadu/Yellow Water [Oct. 24th, 2014|09:00 pm]
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Hier ein paar flüchtige Eindrücke von unserer Yellow Water Bootstour im Kakadu Nationalpark.

Kurz nach Ablegen des Boots erreichten wir ein Wasserlauf mit hunderten, wenn nicht tausenden Vögeln, vor allem Whistling Ducks (eigentlich Gänse) aber auch vielen anderen exotischeren Exemplaren.



Wir sahen vereinzelt Krokodile wie tot am Ufer liegen, aber eines schwamm direkt an unser Boot heran. Ein Prachtexemplar, bestimmt 3 Meter lang, da bekam man schon ordentlich Respekt und ging etwas vom Bootsrand zurück, schließlich können die Viecher ja bis zu eine Körperlänge aus dem Wasser springen.



Aber die Crocs am Ufer waren durchaus auch eindrucksvoll:


Wir sahen verschiedene Schlangenhalsvögel. Die jagen Fische schwimmend im Wasser (konnten wir auch beobachten). Während sie über Wasser schwimmen, schaut nur der Kopf mit Hals aus dem Wasser und sieht dann aus wie eine Schlange.



Auf dem Boot war neben uns eine kleine Reisegruppe mit Vogelexperten. Die suchten und fanden mit Enthusiasmus diverse Vögel, die da sein sollten aber sonst niemand sah. Leider schafften sie es nicht, alle 4 Eisvogelarten der Gegend zu entdecken, aber 3 Treffer ist ja auch nicht schlecht.


Der Papuafischer ist der kleinste Eisvogel, nur so groß wie ein Daumen hieß es im Vorfeld der ornithologischen Suchaktion. Das hinderte unsere Experten aber nicht daran, ihn dennoch aufzustöbern, und wir fieberten mit. Den kleinen blauen Punkt im Unterholz fanden wir erst, als sie mit Laserpointer unsere Blicke hindirigierten.


Den Azurfischer war eine der ersten Vogelentdeckungen auf unserer Tour.


Mehrfach sahen wir Weißbauchseeadler und kamen mit dem Boot auch erstaunlich nah ran.

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